Solidarität mit Barbara E.
Willkür wie zu Kaisers Zeiten
Eine Mitarbeiterin der Supermarktkette klagt gegen ihre fristlose Kündigung. Sie soll Leergutbons unterschlagen haben. Ihr Anwalt und Ver.di vermuten politische Gründe: Die 50-Jährige hat gestreikt.von Friedemann Bieber
Leserkommentare
10.08.2009 16:23 Uhr
von Detta:
Ein geklautes Kinderbett oder der Strom vom Arbeitgeber. - ist das ok solange man kein deutscher ist - . Muß es wieder so weit kommen bis der Michel aufsteht.
25.02.2009 15:23 Uhr
von System:
Die Frau tut mir echt leid, ich denke auch nicht das sie 1,30 Euro veruntreut hat denn nach 31 Jahren setzt man doch nicht wegen so einem kleinen Betrag seinen Job aufs Spiel. Ich möchte euch daher mal die Seite barbara-e.de empfehlen die ist zwar noch im Aufbau aber man kann sicher heute noch seine Meinung dort hinterlassen. Eine Solidaritätsseite wo die Leute der Frau Mut machen können, ich denke das freut sie sicher. Ich bin dabei..
Bitte sagt den Link weiter... und bitte liebe TAZ veröffentlicht es. Vielen Dank.
www.barbara-e.de
24.02.2009 19:44 Uhr
von Peter:
Rechtsstaat adee,
das organisierte Verbrechen hat die Macht in diesem Lande übernommen. Anwälte, Richter und korrupte Politiker assistieren, aber das kleine Volk wird von einer durchgeknallten Justiz terrorisiert. Leute gehen wegen 200.- Euro zwei Wochen in den Knast während Millardendiebstähle, Veruntreuungen und Betrug in unglaublicher Höhe völlig unbestraft bleiben. Und jetzt erdreistet sich noch ein Gericht, eine Frau wegen einem Euro und dreißig cent zur Arbeitslosigkeit zu verknacken. Niemand wurde auch nur im geringsten geschädigt und einmal mehr wird wertvolle Gerichtszeit für total stupides Affentheater vergeudet, ganz so als gäbe es in diesem Land keine echten Probleme. Ich möchte diese Gericht vor Gericht sehen. Wenn so etwas tatsächlich Recht sein sollte gibt es im Verhältnis dazu für die Millardenbetrüger nur noch die Strafe des langsamen todes auf dem Scheiterhaufen. Und Kaisers sollte in die Insolvenz geschickt werden.
Ich fordere alle Menschen die sich noch einen Rest von Gerechtigkeitsempfinden bewahrt haben auf Kaisers lebenslang zu boykottieren und vor den Ausgängen der Filialen zu demonstrieren.
Was das Gericht betrifft das solch einen Dreck zulässt, gibt es im demokratischen Rechtsstaat nur eine Antwort:Sofortige Entlassung in die Arbeitslosigkeit. Solche Richter sind eine Gefahr für den Rechtsstaat, die Verfassung und die Menschenrechte. Keine Gnade für Gnadenlose.
10.07.2008 19:48 Uhr
von Gregor Zattler:
@Von Timchen:
Ich war bei dem Prozess: a) Sie bekommt ergänzendes Hartz 4, weil ihre Streikzeiten falsch bei der Einkommensberechnung berücksichtigt wurden. b) Sie hat die Aufforderung bekommen bis zum 31.08. "die Kosten der Unterkunft zu senken". c) Der Richter sprach von "vollendetem Betrug" als Gegenstand des Verfahrens. Im Verfahren muss dieser nicht bewiesen werden, um die Kündigung aufrecht zu erhalten. Kaiser's muss nur einen dringenden Verdacht glaubhaft machen. d) ja.
20.06.2008 15:28 Uhr
von Franke, Birgit:
Solidarität: Liebe Kaisers Kunden, die Kaisersfamilie ist über 01802000596 zu erreichen. Teilt dem Konzern doch bitte euer Unverständnis mit. Vielleicht kann gezeigte Solidarität der Kunden mit Frau B. hilfreich für sie sein.
20.06.2008 13:53 Uhr
von Timchen:
@taz: seltsam ist da einiges: warum bekommt die Frau nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit Hartz-IV? Warum wird sie jetzt schon – 4 Monate nach der Kündigung – zum Umzug in eine kleinere Wohnung aufgefordert? Warum spricht der Richter von „vollendetem Betrug“, obwohl es noch kein urteil gibt?
ist das alles wirklich so richtig?