• 12.08.2011

Reinhold Messner im Gespräch

"Ich lebe vor, wie es geht"

ALPEN-IKONE 66 und kein bisschen leise. Reinhold Messner will die Berge retten. Denn "die Schwätzer aus den Städten verstehen die Alpen nicht"von STEFAN RAMBOW

  • 20.08.2011 18:43 Uhr

    von das ego:

    Ganz egal meine Meinung zum ganzen Thema. Wollte nur aufmerksam machen, dass fast alle Messner-Kritiker etwas "beleidigt" wirken, weil er gesagt hat (umformuliert): "Städtler verstehen die Alpen nicht". Ich halte es für sehr logisch, das man am besten sein Umfeld kennt. Er hat euch alle angegriffen und er hat getroffen. Ganz heiter. Der Rest mag schon Bullschit sein.

  • 19.08.2011 21:28 Uhr

    von Sergej Kudrjawzew:

    Hi,

    Messner _ist_ auf die Berge rauf. Ja! Aber nicht mit dem
    Touri-Bus und Lift. Manche seiner Aussagen halte ich auch
    fuer kontrovers. Allerdings hat er, hin oder her, im Kern
    seiner (derzeitigen) Aussagen Recht.

    -sergej

  • 19.08.2011 16:41 Uhr

    von gerdos:

    Von Selbstkritik finde ich bei Herrn Messner keine Spur. Er ist für viele aufgrund seiner privilegierten Situation auch keine Vorbild, zumal er noch immer nicht eingesteht, dass der Individualtourismus immer der Vorreiter des Massentourismus war. Zu beobachten an den tonnenweisen Hinterlassenschaften der kommerziell gebuchten "Abenteuer" am Mount Everest.



  • 18.08.2011 22:04 Uhr

    von Lope:

    Die dünne Luft in großen Höhen, fehlender Sauerstoff... ach, lass' mas bleim!
    Was will er uns eigentlich mitteilen, durch seine seltsamen, womöglich 6000 Jahre alten Ansichten? "Ich gut, weil vom Berg! Ihr nix so gut weil nix Ahnung vom Berg!" Als käseverkostende Touristen und Bergbauernpraktikanten wären wir schon gern gesehen, so lange wir zahlen und die Finger von SEINEN (!) Bergen lassen. Ja sauber!
    Er soll noch ein wenig mit seinem Auto spazieren fahren, bis es bergtaugliche Elektrofahrzeuge gibt (was ist eigentlich falsch an einem Maultier?), aber bitte daran denken: Wer einen Unfall hat, der ist bekanntlich immer selbst schuld.

  • 18.08.2011 00:07 Uhr

    von Sowasaberauch:

    Und auch Elektroautos treiben die Zersiedelung sowie Flächenversiegelung voran.
    Ganz abgesehen davon, dass es nicht genug Rohstoffe gibt, um die heutige Autoflotte mit Batterien zu versorgen. Laptops und Handys etc. also ohne bleiben müssten. Ganz zu schweigen von den weiteren X-Millionen Autos für das Wirtschafts"wachstum" und Ego-Mobilität der "Zukunft"

  • 17.08.2011 23:57 Uhr

    von Thomas:

    Ich ziehe durchaus Paralleln zum fatalen Fall Eva Herman.

    Sie wollte Heimchen am Herd sein, mußte aber arbeiten. Sie wollte einen Mann, versuchte es aber gleich mit drei Ehen. Sie wollte Kinder erziehen, mußte aber Karriere machen. Also alles, was sie kritisiert, erstmal selbst im großen Stile falsch machen.

    Messner kommt da nicht anders daher. Mittlerweile habe ich mit diesem Mann eigentlich nur noch Mitleid. Seine Inszenierungen sind so peinlich, dass man sich eher wegdreht als zuhört. Dabei hat er ja in seiner Kernaussage recht.

  • 16.08.2011 13:25 Uhr

    von Tatze:

    Messner scheint die fatale Logik des Kapitalismus nicht durchschaut zu haben oder aber zu befürworten. Er scheint von der nationalistischen Konkurrenzkonzept überzeugt und will "Europa" als neue Kollektividentität stärken und seine Wettbewerbsposition verbessern, so dass "Europa" sich gegen die als wahrgenommenen Feinde/Gegner wie Russland und China durchsetzen kann. Die fatale Logik endet nicht in einem Miteinander von Menschen sondern ein Gegeneinander bei dem nicht die Mehrheit der Menschen profitieren sondern eine Minderheit - die Kapitalist_innen und "höheren Schichten". Weder die "durschnittlichen" Menschen in Südtirol, China noch Russland werden hierbei gewinnen.
    Seine berechtigte Kritik am Massentourismus und seine Abwehrhaltung stehen im Widerspruch zu seinem Konzept der Konkurrenz von Wirtschatsregionen/nationen. Denn Diese Konkurrenz ist es ja, die die wirtschaftliche Ausbeutung beschleunigt. Das wirtschaftssystembedingte Streben nach maximalen Profiten, die Konkurrenz um die Maximale Rendite aus Kapitalinvestitionen und Wirtschaftswachstum hat u.a. wachsenden Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung zur Folge, dass menschlichen und nichtmenschlichen Tieren die Lebensgrundlage genommen wird. Das Sich-Beklagen über Umweltzerstörung muss mit einer Systemanalyse einhergehen. Ansonsten werden Gegenmaßnahmen insgesamt nicht wirksam sein.

  • 15.08.2011 14:42 Uhr

    von Susanne:

    Er hat schon zum größten Teil recht. Warum braucht man immer neue Seilbahnen und Skilifte? Warum muss man mit einem Fahrrad auf einen Berg und dann da runterfegen? Es gibt Radwege, da muss ich nicht auf einen Berg dazu. Warum müssen Wanderer ihren Müll in die Gegend schmeissen? Viele Touristen haben keinen Respekt vor der Natur und der Umwelt und dann wundert man sich, warum die Natur sich rächt, mit Felsstürzen, Lawinen usw.

  • 13.08.2011 17:12 Uhr

    von Holger Densky:

    Warum fragt der Interviewer eigentlich nicht mal kritisch nach, wie Herr Messmer zu seinem Vermögen gekommen ist? Nicht etwa auch durch seine Bücher und Vorträge und Filme, die mit dazu führten, dass bislang unberührte Regionen dieser Welt mit Massentourismus überflutet wurden. Selbst um die Welt jetten, ein Auto mit hohem Co2-Ausstoss fahren (wahrscheinlich Geländewagen) aber dem Großteil der Bevölkerung vorwerfen, sie verstehen die Alpen nicht. Die Alpen sind nicht das Eigentum von Herr Messmer oder der dort lebenden Bevölkerung. Übrigens was haben eigentlich Yaks in den Alpen zu suchen? Und die zur Schaustellung des Stiefels von seinem toten Bruder in seinem Museum ist einfach nur gechmacklos.

  • 12.08.2011 23:30 Uhr

    von Stefan:

    Er kraxelt auf die Berge und sagt dann den Leuten: Ihr aber nicht. Er ist doch derjenige, der die Kraxler heiß gemacht hat. Er hält sich für den Auserwählten und andere verstehen die Berge nicht. Hätte er sie verstanden, wäre er unten geblieben. verdient sein geld sogar mit den Bergen.Überheblicher Schwätzer. Saubazi, der, ja mei.

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