Letztes Mittel im Arbeitskampf: Im zentralchinesischen Wuhan haben bis zu 300 ArbeiterInnen des Elektronikkonzerns Foxconn mit Selbstmord gedroht.von Sven Hansen
Ich kann nur jedem die aktuelle Folge der Radiosendung (auch als Podcast oder per webstream verfügbar) 'This American Life' ans Herz legen. Die Folge heißt 'Mr. Daisey and the apple factory' und handelt von den schrecklichen Arbeitsbedingungen bei Foxconn und vielen anderen Zuliefererbetrieben.
www.thisamericanlife.org
12.01.2012 10:57 Uhr
von reblek:
"... haben bis zu 300 ArbeiterInnen des Elektronikkonzerns Foxconn mit Selbstmord gedroht." - "Mord" ist Tötung aus niederen Motiven. Was ist an den Motiven, aus denen die 300 ArbeiterInnen mit Selbsttötung drohen, "nieder"? Es wäre schön, wenn die taz begreifen würde, dass es sich um "Suizid", also Selbsttötung handelt.
12.01.2012 09:16 Uhr
von schlechtes Gewissen:
Da fatale ist das fast ausnahmslos jedes elektrotechnische Bauteil unter miserablen Bedingungen Produziert wird. Es gibt schlicht keine Alternativen.
11.01.2012 19:09 Uhr
von herb66:
Die (westliche) Welt ist im Wandel.., schickte man früher Schiffe mit Menschenjägern nach Schwarzafrika oder nach Südamerika.., besatzte man einfach kleinere Staaten und nahm das Volk in Haftung,oder man fing sich einfach Sklaven vom Fleck weg. Heute spielt man sich als westlicher Großkonzern, nun als Investor auf. Steuererleichterungen und sonst. Vergünstigungen nimmt man gerne an, den man bildet ja Arbeitsplätze. Schulen werden mit dem Firmenlogo drauf stolz aufgebaut und modernisiert. Nur dass man eigentlich überhaupt nicht interessiert ist, an dem Land in das man eingefallen ist. Je übler und billiger die Arbeitsbedingungen für diejenigen die dort in der Produktion eingesetzt werden, desto besser und profitabler für die Firma. Kritiker und Protestler werden posthum ausgewechselt oder eingeschüchtert. Was zählt ist Marge, Gewinn (so schnell wie möglich!), und so wenig Aufwand wie möglich. Umweltauflagen oder Nachhaltigkeit für kommende Generationen finden so gut wie nicht statt. Im Gegenteil, man erinnere sich nur an Katastrophen wie Bophal. Bis heute kein Urteil, man klebt ein anderes Schild drauf und geht weiter in ein anderes, noch ärmeres Land
11.01.2012 15:50 Uhr
von Apfelfenster:
"Gegenmaßnahmen des selbstherrlichen Konzerns waren unter anderem das Aufspannen von Netzen zwischen Wohnheimen, damit sich ArbeiterInnen nicht in die Tiefe stürzen können,..."
evil shit!
Und jeder einzelne, der in Kenntnis dessen weiterhin Produkte von Apple, Sony, Microsoft etc. kauft trägt eine Mitschuld!
Bürger! Verwehrt euch dem Konsum! Solidarität mit den Arbeitssklaven! Nur sinkende Umsatzzahlen können die notwendigen Änderungen erzwingen!
Leserkommentare
13.01.2012 10:01 Uhr
von shenanigans:
Ich kann nur jedem die aktuelle Folge der Radiosendung (auch als Podcast oder per webstream verfügbar) 'This American Life' ans Herz legen. Die Folge heißt 'Mr. Daisey and the apple factory' und handelt von den schrecklichen Arbeitsbedingungen bei Foxconn und vielen anderen Zuliefererbetrieben.
www.thisamericanlife.org
12.01.2012 10:57 Uhr
von reblek:
"... haben bis zu 300 ArbeiterInnen des Elektronikkonzerns Foxconn mit Selbstmord gedroht." - "Mord" ist Tötung aus niederen Motiven. Was ist an den Motiven, aus denen die 300 ArbeiterInnen mit Selbsttötung drohen, "nieder"? Es wäre schön, wenn die taz begreifen würde, dass es sich um "Suizid", also Selbsttötung handelt.
12.01.2012 09:16 Uhr
von schlechtes Gewissen:
Da fatale ist das fast ausnahmslos jedes elektrotechnische Bauteil unter miserablen Bedingungen Produziert wird.
Es gibt schlicht keine Alternativen.
11.01.2012 19:09 Uhr
von herb66:
Die (westliche) Welt ist im Wandel.., schickte man früher Schiffe mit Menschenjägern nach Schwarzafrika oder nach Südamerika.., besatzte man einfach kleinere Staaten und nahm das Volk in Haftung,oder man fing sich einfach Sklaven vom Fleck weg. Heute spielt man sich als westlicher Großkonzern, nun als Investor auf. Steuererleichterungen und sonst. Vergünstigungen nimmt man gerne an, den man bildet ja Arbeitsplätze. Schulen werden mit dem Firmenlogo drauf stolz aufgebaut und modernisiert. Nur dass man eigentlich überhaupt nicht interessiert ist, an dem Land in das man eingefallen ist. Je übler und billiger die Arbeitsbedingungen für diejenigen die dort in der Produktion eingesetzt werden, desto besser und profitabler für die Firma.
Kritiker und Protestler werden posthum ausgewechselt oder eingeschüchtert. Was zählt ist Marge, Gewinn (so schnell wie möglich!), und so wenig Aufwand wie möglich. Umweltauflagen oder Nachhaltigkeit für kommende Generationen finden so gut wie nicht statt. Im Gegenteil, man erinnere sich nur an Katastrophen wie Bophal. Bis heute kein Urteil, man klebt ein anderes Schild drauf und geht weiter in ein anderes, noch ärmeres Land
11.01.2012 15:50 Uhr
von Apfelfenster:
"Gegenmaßnahmen des selbstherrlichen Konzerns waren unter anderem das Aufspannen von Netzen zwischen Wohnheimen, damit sich ArbeiterInnen nicht in die Tiefe stürzen können,..."
evil shit!
Und jeder einzelne, der in Kenntnis dessen weiterhin Produkte von Apple, Sony, Microsoft etc. kauft trägt eine Mitschuld!
Bürger!
Verwehrt euch dem Konsum!
Solidarität mit den Arbeitssklaven!
Nur sinkende Umsatzzahlen können die notwendigen Änderungen erzwingen!