• 11.07.2008

Kritik an Googles Statistik-Tool

Krümelspur beim Surfen

Mit "Analytics" kann jeder Betreiber einer Homepage erfahren, wer ihn wie oft angeklickt hat. Die hierbei zahlreich gesammelten Daten, schickt Google allesamt in die USA, bemängeln Datenschützer.von Ben Schwan

  • 13.07.2008 21:24 Uhr

    von Martin:

    Doubleclick wurde im April 2007 von Google aufgekauft. Jetzt schau ich noch mal schnell, womit TAZ die Daten sammelt:
    Doubleclick.net
    und
    Ivwbox.de

    Der Artikel wirkt dadurch doch ein bißchen scheinheilig, oder hat der Autor es tatsächlich nicht besser gewusst?

  • 12.07.2008 20:16 Uhr

    von Dumbo:

    Das ist ja ganz schön und richtig, dass hier dieses brisante Datenschutzthema hinsichtlich google mal wieder angekratzt wird. Aber wieso eigentlich sind bei taz.de selbst doubleclick.net und ivwbox.de munter tätig, es sei denn sie werden von den NutzerInnen aktiv durch Cookie-Verbot und/oder Einsatz z.B. NoScript daran gehindert?

  • 12.07.2008 14:28 Uhr

    von M. Licht:

    Hier fehlt noch ein Hinweis, wie man sich gegen die Krümmelmonster von Google schützen kann.
    Mit NoScript oder AdBlockPlus im Firefox und den entsprechenden Einstellungen kommen nur die Cookies durch, die man auch möchte.

  • 12.07.2008 02:07 Uhr

    von rakete:

    Wer vor google analytics geschützt sein möchte möge Firefox mit dem Plugin NoScript nutzen...
    google analytics ist nämlich ein JavaScript und kann somit geblockt werden...

  • 12.07.2008 00:37 Uhr

    von Jared:

    Google-analytics aussperren

    Sowohl diesen Tracker, als auch jeden anderen, der einem auffällt, als auch jegliche Banner-Werbung kann man aussperren, indem man ihre Adresse in die Datei c:\windows\system32\drivers\etc\HOSTS einträgt und auf den "localhost" (eigenen Rechner, IP-Adresse 127.0.0.1) "verbiegt". In der HOSTS-Datei sehen entsprechende Einträge folgendermassen aus:

    127.0.0.1 google-analytics.com
    127.0.0.1 ad.de.doubleclick.com
    127.0.0.1 nervbanner.nutzertracker.com

    undsoweiter.

    Beim Aufbau einer angeforderten TCP/IP-Verbindung guckt der Rechner erst einmal in der HOSTS-Datei nach, ob der Name des Zielservers dort zu finden ist, und "übersetzt" den Namen in die daneben zu findende IP-Adresse. Erst wenn er nicht drin steht, wird die Adresse per externem DNS-Server "aufgelöst".

    Durch eine lange, lange HOSTS-Datei habe ich 99% aller Tracker und Banner ausgesperrt.

    Probieren Sie's aus?

    JJM

  • 11.07.2008 19:26 Uhr

    von thomas:

    Das Problem trifft dann aber leider nicht nur Trackingdienste sondern ist weitaus bedeutender.

    Es trifft auch beispielsweise Seiten mit Flash, Videos, Nachrichtenticker, Routenplaner, Bannersysteme, Bezahlsysteme, Adsenseprogramme, Adwords- und Affilateprogramme, etc.

    Grüße
    Thomas

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