• 13.01.2010

Es ist längst überfällig, dass Google sich gegen die Zensurauflagen in China wehrt. Doch vermutlich geht es dem Internetkonzern nur um das eigene Image.

Ein Gigant poliert sein Image

KOMMENTARvon Meike Laaff

  • 14.01.2010 15:39 Uhr

    von Krampe:

    Die falsche Gegenüberstellung in diesem Artikel ist Image vs. Moral. Bei einer Entscheidung wie dieser ist es im Gegenzug äußerst zu begrüssen, dass der vermutete Gewinn mit der "richtigen" Handlung korreliert, bzw. diese die Wirtschaftlichkeit beeinflusst. Von einem Konzern Selbstlosigkeit zu fordern ist auf einem Apfelbaum Birnen zu suchen. Staatlicher/Gesellschaftlicher Einfluss und die Gesetzgebung sollten vielmehr darauf abzielen, solche Übereinstimmungen so oft wie möglich zu erreichen.

  • 14.01.2010 13:32 Uhr

    von Werner:

    Inwiefern die wirtschaftlichen Aspekte bei dieser Entscheidung von Google eine Rolle gespielt haben, mag dahin gestellt sein.

    Wichtig ist, dass Google hier ein Zeichen gesetzt hat und sich nicht mehr von diktatorischen Regimen kontrollieren und erpressen
    zu lassen.

    In anderen Ländern, in denen der Internetverkehr zensiert, gefiltert und durch die staatlichen Geheimdienste stark kontrolliert wird
    z.B. Iran und Vietnam, müssen sich nun die Frage stellen, wie lange sie das noch betreiben können.

    Wenn Google durch diesen Schritt sein Image aufpolieren kann, stehen nun andere Giganten wie Yahoo, Cisco und Microsoft unter Zugzwang
    ihre bisherige gehorsame Haltung gegenüber dem chinesischen Regime hinterfragen.

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