Der Hamburger Senat und Vattenfall verhandeln über Fernwärme aus Moorburg - und darüber, ob es sinnvoll wäre, sie durch dezentrale Wärme zu ersetzen.von Gernot Knödler
Die Einrichtung eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) ist im Falle der Wärmeversorgung von Altona-Nord mit Sicherheit sinnvoll und wünschenswert.
Das BHKW könnte unter einem der Sportplätze in der Nähe des Luna-Parkes gebaut werden. Die Bürogebäude und der Eingangsbereich könnten dabei als Glaspyramide wie beim Louvre in Paris gestaltet werden, so dass Tageslicht auch in die tieferen Etagen fällt. Der Sportplatz kann dann über dem Kraftwerk wieder hochwertiger aufgebaut und z.B. mit Rasenheizung und Tribüne ausgestattet werden. Das BHKW könnte in Kombination mit Solarenergie und Geothermie gebaut werden.
In Zukunft ist mit Sicherheit aufgrund der Kombination der Heizspar-Konzepte von neuer und alter Architektur gar nicht mehr soviel Wärmeproduktion nötig. Vorstellbar ist z.B. die Ausstattung der Räume mit Holzdielen für die Wärmedämmung des Fussbodens, Wärmetauscher in den Wänden, so dass der Raum mit sehr wenig Wärmeverlust sehr gut gelüftet wird, Nutzung des Sonnenlichtes über entsprechende Gestaltung der Fenster zur Erwärmung des Raumes, Verlegung der Heizung in oder an die Innenwand des Raumes, so dass der Raum von innen her erwärmt wird. Schön wäre, wenn dabei das Beste der schönen, klassischen Architektur mit dem Besten modernster Technik gelungen kombiniert werden könnte, so dass sich die Bevölkerung rundum wohl fühlt.
Das Kraftwerk an sich sollte, auch aufgrund der Lage im Wohngebiet, emissionsfrei arbeiten und wo möglich, Luft, Boden und Wasser von Schadstoffen befreien. Es kann z.B. eine Therme unter Nutzung von CO2 und S zur Heilwirkung für die Bevölkerung angeboten werden.
Das BHKW könnte saisonal nur im Winter betrieben werden. Die Arbeitskräfte könnten Saisonarbeiter sein. Sie könnten im Sommer auch in anderen Bereichen der Wärmeversorgung oder bei der weiteren Konzeptionierung der Wärmeversorgung mitarbeiten. Vorstellbar wäre auch eine andersweitige Nutzung der Wärme im Sommer. So kann die Wärme z.B. einfach vollständig in Strom umgewandelt werden und z.B. zur Getränkekühlung eingesetzt werden. Eventuell ist auch eine Speicherung der Wärme im Boden möglich.
Insgesamt sollte auf lokale Konzepte gesetzt und die Ressourcen vor Ort, inkl. "Abfallstoffe", so gut wie möglich genutzt werden. Das Ziel der Energie-und Wärme-Konzepte sollte Umweltförderung und Erhöhung der Lebensqualität sein.
Die Kosten, die ein Trassenbau dieser Größenordnung wie von Moorburg nach Altona-Nord Natur, Umwelt und Mensch verursachen würde, sind immens. Desweiteren ist ein solch langer Tunnel unter der Elbe wegen Wassereinbruchsgefahr mit einem hohen Risiko verbunden. Auch der Bau unter historisch und kulturell bedeutsamen Stadtvierteln Hamburgs wie der Reeperbahn und St.Pauli ist äußerst bedenklich.
Desweiteren sind die Abgaswerte des BHKW niedriger als des Kohle-Kraftwerkes. Im übrigen gibt es inzwischen schon genügend Möglichkeiten, emissionsfrei zu arbeiten.
Auch die Nutzung des Kraftwerks Wedel zur Wärmeversorgung ist denkbar. Eine Wärmetrasse vom Kraftwerk Wedel bis zum Freizeitpardies im Gählerpark existiert schon und könnte auch in Zukunft für die Wärmeversorgung dieses Stadtteils genutzt werden.
Ich freue mich auf eine gelungene Stadtgestaltung und eine weiterhin günstige und zuverlässige Energie- und Wärmeversorgung. Herzlichen Dank dafür an Vattenfall!
Leserkommentare
16.03.2010 15:51 Uhr
von Silke Affinass:
Die Einrichtung eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) ist im Falle der Wärmeversorgung von Altona-Nord mit Sicherheit sinnvoll und wünschenswert.
Das BHKW könnte unter einem der Sportplätze in der Nähe des Luna-Parkes gebaut werden. Die Bürogebäude und der Eingangsbereich könnten dabei als Glaspyramide wie beim Louvre in Paris gestaltet werden, so dass Tageslicht auch in die tieferen Etagen fällt.
Der Sportplatz kann dann über dem Kraftwerk wieder hochwertiger aufgebaut und z.B. mit Rasenheizung und Tribüne ausgestattet werden.
Das BHKW könnte in Kombination mit Solarenergie und Geothermie gebaut werden.
In Zukunft ist mit Sicherheit aufgrund der Kombination der Heizspar-Konzepte von neuer und alter Architektur gar nicht mehr soviel Wärmeproduktion nötig. Vorstellbar ist z.B. die Ausstattung der Räume mit Holzdielen für die Wärmedämmung des Fussbodens, Wärmetauscher in den Wänden, so dass der Raum mit sehr wenig Wärmeverlust sehr gut gelüftet wird, Nutzung des Sonnenlichtes über entsprechende Gestaltung der Fenster zur Erwärmung des Raumes, Verlegung der Heizung in oder an die Innenwand des Raumes, so dass der Raum von innen her erwärmt wird. Schön wäre, wenn dabei das Beste der schönen, klassischen Architektur mit dem Besten modernster Technik gelungen kombiniert werden könnte, so dass sich die Bevölkerung rundum wohl fühlt.
Das Kraftwerk an sich sollte, auch aufgrund der Lage im Wohngebiet, emissionsfrei arbeiten und wo möglich, Luft, Boden und Wasser von Schadstoffen befreien. Es kann z.B. eine Therme unter Nutzung von CO2 und S zur Heilwirkung für die Bevölkerung angeboten werden.
Das BHKW könnte saisonal nur im Winter betrieben werden. Die Arbeitskräfte könnten Saisonarbeiter sein. Sie könnten im Sommer auch in anderen Bereichen der Wärmeversorgung oder bei der weiteren Konzeptionierung der Wärmeversorgung mitarbeiten. Vorstellbar wäre auch eine andersweitige Nutzung der Wärme im Sommer. So kann die Wärme z.B. einfach vollständig in Strom umgewandelt werden und z.B. zur Getränkekühlung eingesetzt werden. Eventuell ist auch eine Speicherung der Wärme im Boden möglich.
Insgesamt sollte auf lokale Konzepte gesetzt und die Ressourcen vor Ort, inkl. "Abfallstoffe", so gut wie möglich genutzt werden.
Das Ziel der Energie-und Wärme-Konzepte sollte Umweltförderung und Erhöhung der Lebensqualität sein.
Die Kosten, die ein Trassenbau dieser Größenordnung wie von Moorburg nach Altona-Nord Natur, Umwelt und Mensch verursachen würde, sind immens. Desweiteren ist ein solch langer Tunnel unter der Elbe wegen Wassereinbruchsgefahr mit einem hohen Risiko verbunden. Auch der Bau unter historisch und kulturell bedeutsamen Stadtvierteln Hamburgs wie der Reeperbahn und St.Pauli ist äußerst bedenklich.
Desweiteren sind die Abgaswerte des BHKW niedriger als des Kohle-Kraftwerkes. Im übrigen gibt es inzwischen schon genügend Möglichkeiten, emissionsfrei zu arbeiten.
Auch die Nutzung des Kraftwerks Wedel zur Wärmeversorgung ist denkbar. Eine Wärmetrasse vom Kraftwerk Wedel bis zum Freizeitpardies im Gählerpark existiert schon und könnte auch in Zukunft für die Wärmeversorgung dieses Stadtteils genutzt werden.
Ich freue mich auf eine gelungene Stadtgestaltung und eine weiterhin günstige und zuverlässige Energie- und Wärmeversorgung. Herzlichen Dank dafür an Vattenfall!