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Editorial Panter-WorkshopNiemand twittert

20 junge Menschen. Drei Tage Berlin. Jede Menge Fragen, viel zu viele Themen. Das Editorial des ersten Online-Workshops der taz Panter Stiftung.

Internet-Hauptstadt Berlin? So, so, denken wir uns. Wir, 20 junge Menschen aus ganz Deutschland, so alt wie das Internet selbst, sind zum taz-Workshop in der Online-Redaktion eingeladen. Im Konferenzraum wird schnell klar, dass wir gar nicht repräsentativ für die angebliche "Generation Internet" sind. Es wird nicht getwittert, die wenigsten von uns besitzen ein Smartphone. Und anstatt zu skypen, verlassen wir zum Interviewtermin die Redaktion.

Mittels einer Redeliste diskutieren wir in unserer ersten Redaktionssitzung über den Titel und Themen. Was wollen die von uns? Gibt es diese Internet-Hauptstadt überhaupt und wie sieht diese aus? Aber gut, wenn wir schon mal in Berlin sind ...

Das Internet ist zu weit und zu bunt, um es in 18 Beiträgen abzubilden. Wir haben es trotzdem versucht. Die Texte und Videos werden im Laufe der Woche vom 22. bis 29. Januar erscheinen. Herausgekommen ist: ein Querschnitt der Berliner Online-Szene – und dessen, was sie in jüngster Zeit hervorgebracht hat.

Die Ergebnisse sind so vielschichtig und komplex, wie das Internet es eben ist. Dabei sind wir über eine Analyse des virtuellen Raumes hinausgegangen und haben uns gefragt, wie er unser Leben bestimmt und verändert. Ob wir damit keinen überflüssigen Web-Inhalt schaffen, wird sich zeigen.

Mehr zu dem Journalismus-Workshops der taz.akademie gibt es hier.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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