• 06.02.2009

Die "Rheinische Post" online

Klick-Prostitution im Netz

Qualität und Online-Journalismus - das geht nicht immer zusammen. Schockierend ist der Internetauftritt der "Rheinischen Post". In Weblogs wird sie heftig kritisert.von Daniel Bouhs

  • 07.02.2009 22:59 Uhr

    von Lukas Heinser:

    @Tim R.: "RP Online" ist das meistgeklickte Portal, weil es dort so viele Klickstrecken gibt. Wenn man das für hochwertigen Onlinejournalismus hält: okay.

    Und natürlich machen alle Portale Fehler, auch manchmal dumme. Aber nach eingehender Beschäftigung muss ich sagen: "RP Online" ist trotzdem auch auf diesem Gebiet führend.

  • 07.02.2009 22:23 Uhr

    von Johannes:

    Also der Artikel hier ist mal wirklich sehr schlecht!
    Mir kommmt es so vor als ob hier von sich selbst geredet wird.
    Das Bild von dem leicht bekleideten Hintern soll erst mal die "geilen Böcke" anlocken, die dann in diesem "Drauf-Hau"-Artickel mit Inhaltslosen Vorwürfen gegen Konkurenten zufriedengestellt werden. Hätte der Autor nur einmal die Suche auf der eingenen Seite zum Thema "entgültig" benutzt hätter er festgestellt, dass allein heute (7.2) drei Artickel hier in der TAZ mit gleichem "Verbrechen" reingestellt wurden.

    Vielleicht sollten sich die Herren hier von der TAZ erst mal selbst an die Nase fassen und Qualitätssicherung einführen.

    Meine Meinung: Schlechtester Artickel des Monats

  • 07.02.2009 16:47 Uhr

    von Klugscheißer:

    Das ausgerechnet die taz in Sachen journalistischer Qualität moniert, ist schlicht Ironie.
    Peinlich dabei finde ich jedoch die Headline und das, zugegeben, hübsche Arschbild mit dem um billige Klicks gebuhlt wird.

    Fühle mich hier irgendwie an die HITLER Bildzeitungsschlagzeile erinnert, über die sich doch auch erst kürzlich in der taz jemand ausgelassen hat.

    Ich frage mich jetzt wer sich prostituiert, RP online oder taz?

  • 07.02.2009 12:59 Uhr

    von Daniel:

    Finde den Artikel auch recht schwach. Wenn man schon Klick-Prostitution in den Titel schreibt sollte man doch wenigstens mal erwaehnen wo da das Probelm liegt, also Pagehit-Rankings, sinnfreie Klickstrecken etc. erlaeutern. Auch die diversen Schoten wie Themenauswahl, das permanente Umdeklarieren von woertlich uebernommenen dpa-Meeldungen als eigene "Artikel" etc. werden nicht genannt.
    Und schoene Beispiele fuer die Verwendung von "entgueltig" lassen sich auch bei der taz finden, einfach mal selber die SuFu ausprobieren.

  • 07.02.2009 09:04 Uhr

    von Christian:

    Wenn Journalisten im Internet so arbeiten wie im Beispiel der Rheinischen Post, dann ist es nicht bedauerlich, wenn professioneller Journalismus an gute Blogs oder Nachrichtenportale Marktanteile einbüßt.

    Da lese ich dann wirklich lieber den sehr guten, mit Herzblut geschriebenen Text eines Laien, als die halbherzige, fehlerhafte Schreibe eines Profis.

    Im Netz verschwinden die Grenzen der Professionalität, zumindest ist sie nicht mit Qualität gleichzusetzen. Man sollte auch Nicht-Professionellen Medien eine Chance geben und stärker beachten. Wenn man alleinig auf die Qualität schaut, dann leisten die Hobby-Redakteure vieler Communities und Blogs beachtliches.

    ----
    ENDE DER MELDUNG
    mehr von mir zu lesen gibt es auf typeer.de

  • 06.02.2009 20:09 Uhr

    von Salli:

    @ Tim R.
    Ich stimme zu. Darüber hinaus macht es mich irre, selbst bei Profis, und nicht nur hier, so was zu lesen:

    Oder der Absturz des Jets in Madrid im Sommer 2008, wo man sich bei einem spanischen Radiosender bedient habe, um Mehrwert zu bieten.

    Wann geht es in die Redakteursköpfe rein, dass "wo" kein Allzweck-Nebensatz-Einleiter ist? Das ist genau so "schön" wie "Der, wo da steht." Klasse!

  • 06.02.2009 19:55 Uhr

    von Martin:

    Peinlich, dass die taz einem gescheiterten und deshalb ehemaligen RP-Mitarbeiter eine solche Lobby bietet. Vielleicht liegt dies ja an der Klickprostitution? Eine Antwort seitens der taz wird es auf diese Frage vermutlich nicht geben.

    Fest steht aber, dass ein solcher Artikel über einen Mitbewerber an Unkollegialität kaum zu überbieten ist. In unserer Branche würde es so etwas seitens eines Unternehmens, das seriös wirken möchte, nicht geben. Aber Niveau ist eben Glückssache.

    Übrigens ist es peinlich, dass ein Artikel über Fehler der Konkurrenz mit einem solchen angeteasert wird. Herr Bouhs schreibt dort:

    "In Weblogs wird sie heftig kritisert."

    Tja, kritiseren ist so eine Sache, wenn man es selber nicht besser kann.

    In jedem Fall ein schwacher Beitrag. Reißerisch und damit pure Klickprostitution!

  • 06.02.2009 16:40 Uhr

    von Lukas:

    @Hans Maulwurf: Medienjournalismus ist eben immer ein Steinbruch im Glashaus. Solange niemand von sich behauptet, selbst fehlerfrei zu sein, ist das aber völlig in Ordnung.

  • 06.02.2009 16:20 Uhr

    von Tim R.:

    Verdammt schwacher Artikel. Was wirft Herr Bouhs RP ONLINE denn vor? Was hat er denn rausgefunden? Er zitiert blind aus irgendwelchen Medienblogs, das war's. Würden Niggemeier & Co. nicht bei RPO, sondern bei anderen Nachrichten-Seiten nach Fehlern suchen, würden sie mindestens genauso fündig werden. Aber sie haben sich nun mal auf diese Seite eingeschossen, und das ist ja auch okay. Es ist ja nur ein Blog. Bedauernswert ist es aber, wenn eine Tageszeitung wie die TAZ mit auf diesen Zug aufspringt. Warum ist RPO denn das meistgeklickte regionale Online-Portal? Weil es so schlecht ist? Oder weil die User dumm sind? Richtig peinlich ist es, dass Herr Bouhs irgendwelche Begriffe in die RPO-Suche eingibt und auf sprachliche Unseriösität schließt. Geben Sie doch mal "entgültig" in die Suche von Spiegel Online ein, der erfolgreichsten deutschen Nachrichten-Website. Oder direkt hier bei der TAZ. Oder "Günther Netzer" bei süddeutsche.de. Jaja, scheiß Klick-Prostitution!

  • 06.02.2009 15:14 Uhr

    von Tim R.:

    Verdammt schwacher Artikel. Was wirft Herr Bouhs RP ONLINE denn vor? Was hat er denn rausgefunden? Er zitiert blind aus irgendwelchen Medienblogs, das war's. Würden Niggemeier & Co. nicht bei RPO, sondern bei anderen Nachrichten-Seiten nach Fehlern suchen, würden sie mindestens genauso fündig werden. Aber sie haben sich nun mal auf diese Seite eingeschossen, und das ist ja auch okay. Es ist ja nur ein Blog. Bedauernswert ist es aber, wenn eine Tageszeitung wie die TAZ mit auf diesen Zug aufspringt. Warum ist RPO denn das meistgeklickte regionale Online-Portal? Weil es so schlecht ist? Oder weil die User dumm sind? Richtig peinlich ist es, dass Herr Bouhs irgendwelche Begriffe in die RPO-Suche eingibt und auf sprachliche Unseriösität schließt. Geben Sie doch mal "entgültig" in die Suche von Spiegel Online ein, der erfolgreichsten deutschen Nachrichten-Website. Oder direkt hier bei der TAZ. Oder "Günther Netzer" bei süddeutsche.de. Jaja, scheiß Klick-Prostitution!

  • 06.02.2009 13:36 Uhr

    von Rolf:

    Als Lokalblatt kommt man an der RP in Düsseldorf leider nicht vorbei, aber der Internet-Auftritt ist wirklich einer der beschissensten, den ich kenne!

  • 06.02.2009 13:11 Uhr

    von Frank S,:

    Und wo bitte gehts jetzt zur Klickprostitution?

  • 06.02.2009 12:19 Uhr

    von duude doood:

    also in punkto rechtrschreibfehler sollte sich taz.de auch selbst mal die leviten lesen!

  • 06.02.2009 08:15 Uhr

    von Hans Maulwurf:

    Wirft hier gerade jemand mit Steinen in einem Glashaus?

  • 05.02.2009 23:03 Uhr

    von Timon:

    Wirklich schlimm ist, dass bei rp-online teilweise echt talentierte und nette Leute sitzen. Die werden dann mit glamour-Aufträgen und Journalismusvortäuschung beauftragt. Traurig - aber wahr.
    Manche Leute von Konkurrenzmedien in der Stadt haben eher Mitleid mit den RPlern. Die leiden auch nur unter der, wie ihr es schön nennt, von oben verordneten Klick-Prostitution.

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