• 26.08.2010

Die Gema will Geld

Der Tod der YouTube-Disco

Die Gema und Youtube können sich nicht über Lizenzgebühren einigen. Morgen entscheidet das Landgericht Hamburg über die Sperrung von 600 weiteren Musikvideos.von Meike Laaff

  • 29.08.2010 02:34 Uhr

    von Oldskool:

    Da gibt es nochwas, fernab des Internets, welches ohnehin vielerseits überbewertet wird. Das Radio, daran kann man einen Recorder anschließen, ja, echt ... das klappt schon seit 50 Jahren in Privathaushalten, nebenbei bekommt man sogar noch eine Portion vom Leben da drausen ab...

    Klar sind viele Sender Werbeüberladen, aber digitales Radio über Satellit bietet mehr als Youtube, wenn DRM Radio auf Kurzwelle sich einmal durchgesetzt hat und es endlich akzeptable, mobile Empfangsgeräte gibt, kann man nicht nur in eine farbige Welt hören, sondern auch schauen.

    Musik wird in der heutigen Zeit extrermer noch als das Internet als lebensnotwendig angesehen, dabei vergessen viele den Gesang der Natur... Hand aufs Herz, wer von Euch hat das letzte mal bewusst den Gesang eines Amselhahns im Frühjahr vernommen?

    Die ehemals wirklich lebenswerten Dinge des Lebens werden durch Datenschleudern teilweise gezielt vernebelt und auf seltsame Weise weg gedrängt.

    Macht mal Tube aus und geht mal un den Wald, solage es ihn noch in echt und nicht in der Konserve gibt.

    Einer, der noch nicht verlernt hat zu leben...

  • 28.08.2010 12:20 Uhr

    von Amir:

    Ein Hartz-IV-Musiker grüßt den Rest der Welt. Das ist wahre Kapitalismus-Kultur, was die GEMA und alle anderen mit uns machen. Ich habe mir meine Abrechnung von denen aus dem 1.Halbjahr 2009 aufgehängt. 9 Cent waren es. Und das auch nur, weil ich einem Label angehöre! Davor gab es, obwohl alle Songs von mir angemeldet wurden, nichts. Da braucht man doch nicht über Youube zu streiten, da kommt eh nix beim Musiker an.

  • 28.08.2010 09:57 Uhr

    von besserwisser:

    Gema kann tun, was er nicht lassen kann - sogar das ganze Youtube für Deutschland sperren lassen. Kennen wir aus anderen 3.Welt Ländern. Proxy - Einstellungen ändern und weitergucken....

  • 28.08.2010 01:50 Uhr

    von advocatus diaboli:

    Oh Gott - ein solcher Prozess in Hamburg? Gute Nacht kulturelle Vielfalt

  • 27.08.2010 17:28 Uhr

    von DasWeib:

    Ich habe auf Youtube viele Musiker entdeckt, von denen ich keine Ahnung hatte und mir im Anschluß die CDs gekauft. In 12 Monaten mehr als in den 30 Jahren vorher. Seit dem jedes 2.Video gesperrt ist, war ich nicht mehr auf YT. Und ich habe keine CDs gekauft.
    Liebe Musikindustrie, wer hat jetzt den Schaden? ;-)

  • 27.08.2010 15:15 Uhr

    von Pirat:

    Musik wird in Zukunft mit in erster Linie mit Konzerten und Franchise-Artikeln verdient werden. Da sind immer noch satte gewinne drin. Der Kampf der Gema oder der Zwang als Computerkäufer ohne Fernsehgerät Geld an die GEZ abzuführen wird verschwinden. Noch ist eine andere Generation am Ruder in der Lobbys ihre wirtschaftlichen wie politischen Pfründe zu sichern versuchen und uns dabei erzählen es sei zu unserem Vorteil. Klar. Beim Thema Musik kann ich mich erinnern wie man die Platte durch die wesentlich billiger zu produzierende CD ersetzte und gleichzeitig die Kosten um 100% erhöhte. Zu unserem Vorteil natürlich. Solche Gewinne wird es eben nicht mehr geben. Der Bauer muß heute ja auch auf den "Vorteil" verzichten wie vor 200Jahren seinen Zehntel an die Kirche abzuführen oder erst das Feld der Aristokratie zu bestellen bevor er seine Kartoffeln umgraben darf. Jede Zeit hat ihre Abkassierkaste und jede dieser Kasten berief sich beim Verschwinden auf Gott, Moral und heute eben auf"Arbeitsplätze"(die der Geldzähler wahrscheinlich, hahahah). Netter Versuch. Das wird scheitern und das ist gut so.

  • 27.08.2010 14:22 Uhr

    von redlope:

    Wer sich aus dem Netz entfernen lässt, gerät leider in Vergessenheit.
    Ich sehe mir oft die Youtubies von Künstlern an, bevor ich mir überlege auf ein Konzert zu gehen oder eine CD zu erwerben.
    Heute ist es eben so, dass man nicht mehr leichtfertig Geld für Musik ausgibt - sondern ich höre mir die Musik erst online an und wenn sie mir richtig gut gefällt, ja, dann Kaufe ich auch gern die "Hardware" oder das Konzertticket.

    @Doc Mison
    die Proxys funzen leider nicht mehr so gut wie früher... sehr oft kommt neuerdings dann "an error occurred...." :p
    So wird bei mir youtube immer unbeliebter.
    Zum Glück gib's aber auch Alternativen im außer-EU-Ausland, wo man nicht so kleinlich ist.





  • 27.08.2010 10:44 Uhr

    von lars willen:

    Es trifft nur die die sich als Deutsche im netz zu erkennen geben.Wer will kann seine Nationalität verstecken.YOUTUBE bietet milliardenfach Urheberrechtliches geschutztest Material an.TV-ausschnitte,Spiele Ausschnitte und Musik,YOUTUBE sind deutsche Gesetze einfach total egal,Ich weiss das weil YOUTUBE mich für meine legalen selbstproduzierten Videos bezahlt.YOUTUBE ist der allergrösste Raubkopierer,selbst alle deutschen Raubkopierer zusammen haben noch nicht einmal 1% von YOUTUBE kostenlosen Downloads.YOUTUBE kann weiter machen weil es um die Kontrolle der Menschen geht,"sie" (Regierung,YOUTUBE,Kapital,usw.) wollen die Kontrolle nicht verlieren und zwar um jeden Preis.

  • 27.08.2010 08:22 Uhr

    von Memo Rhein:

    In dieser gesamte diffusen und mit Falschmeldungen durchsetzen Medienlandschaft geht es in der Regel darum die noch reicher zu machen und mit mehr Einfluss zu versehen die sowieso schon genug haben. Das ist auf der einen Seite Google die gar nicht mehr wissen wohin mit dem Geld. Auf der anderen Seite die Gema, die zwar die Interessen aller Urheber schützen soll, aber da es eine Interessengemeinschaft ist, die von den grossen Verlagen kontrolliert wird, wird auch dort in erster Linie das Interesse der grossen Verlage vertreten. Das Ganze würde bedeuten, dass die unbekannten, neuen und noch nicht von grossen Verlagen vertretenen Autoren unberücksichtigt bleiben, wenn wie von Google gefordert irgendwelche Pauschalen angeboten werden. Diese Zahlungen landen nämlich bei der GEMA in den sogenannten Schwarzen Topf (in dem übrigens auch alle anderen öffentlichen Aufführungsabgeltungen landen)der dann nach bestimmten Schlüssel - in dem die bestverdienenden dieser Branche = die Bohlen`s dieses Geschäftes -auch am meisten abbekommen, verteilt. Wenn nun die Gema fordert jeden einzelnen Song auf YouTube abgegolten zu bekommen - in welcher Höhe auch immer - würde dies bedeuten, dass sie auch eine Möglichkeit hätte Musik die von "unbekannten" und eventuell nicht einmal Gema registrierten Komponisten und anderen Urhebern geschaffen wurde abzurechnen. Dazu ist die Gema aber gar nicht ausgestattet. Wie schon im Artikel erwähnt gibt es ja ausser der Gema auch noch andere Wahrnehmungsgesellschaften wie beispielsweise die GVL die ähnliche Interessen vertreten kann - und nicht zu vergessen die Majors wie Sony, EMI, Warner und Konsorten. Auch dort wird im Moment an Lösungen der gleichen Interessenslage gebastelt. Immer mit dem Ziel den eigentlichen Urheber bzw. Künstler so gut wie möglich zu "betreuen". Wobei betreuen das freundliche Wort für die wahren Absichten ist. Wenn es jetzt darum gehen soll, dass das Produzentenrecht auf 70 Jahre verlängert werden soll, damit die Haupteinnahmequellen der 60er Jahre im Rahmen und unter dem Deckmantel der "Nachwuchsfürderung" weiter abegeschöpft werden können - bei der die Gema auch involviert sein möchte - geht es dabei um das gleiche Spiel: mit angeblicher Transparenz des Marktes möglichst viel zu verschleiern. Dies gilt genauso für Google/Youtube die Nutzerdaten nicht rausgeben weil dadurch einfach nachrechenbar wäre was sie wirklich verdienen .... also wie man sieht ist es wieder einmal professionelles Schattenboxen im Stadion der Lemminge und der User ist der Angeschmierte. Soweit zur Freiheit vom Internet ... von einem allseits Geschädigten

  • 27.08.2010 04:06 Uhr

    von Henry:

    Ich bin absolut für GEMA und alle anderen Verwertungsgesellschaften für Kunstschaffende aller Genres. Ohne diese Institutionen hätten Musiker, Filmer, Schriftsteller usw. in unserer "für-umme-Selbstbedienungsgesellschaft" überhaupt keine Lobby, und sie würden leer ausgehen. Wäre das gerecht? Und was wäre dann mit Euerer You-Tube-Party, wenn die Verhungerten Euch kein Material mehr liefern können?

  • 27.08.2010 01:52 Uhr

    von Ohjemine:

    Die GEMA schießt sich da nur selbst ins Bein. Youtube verdient fast nichts an den Clips. Dazu passende Werbemodelle stecken noch in den Kinderschuhen. Insgesamt führen sie sowieso dazu, dass es Ausweichreaktionen gibt. Zur Not auch ganz weg von Youtube - und dann guckt die GEMA wieder in die Röhre.

    Zudem ist es statistisch glasklar so, dass Leute, die im Internet Musik hören und auch illegal mal Alben runterladen, auch legal mehr konsumieren als der Durchschnittsbürger. Der Schluss liegt also nahe, dass sich die meisten Menschen im Internet auf verschiedenen Wegen über für sie interessante Musik informieren und dann für ein besseres Hörerlebnis die CD kaufen - oder um den Künstler zu unterstützen.

    Und zu guter Letzt ist die GEMA sowieso machtlos mit ihren Zensur-Allüren, da es genügend freie Proxies gibt. Es wäre putzig anzusehen, wie dieser Dinosaurier tanzt, wenn nicht ganz konkret Künstler unter dem Verhalten der GEMA zu leiden hätten.

  • 27.08.2010 00:11 Uhr

    von michelson:

    Der wahre Musikliebhaber kauft sich die CD. Der ganze You Tube und MP3- Müll ist eine Beleidigung für die Ohren. Vielen Menschen ist die Fähigkeit verloren gegangen, genau hinzuhören.

  • 26.08.2010 23:33 Uhr

    von jonas:

    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten das ein ausländischer Prox gegen Zensur verschiedenster Art oft hilft.

  • 26.08.2010 22:37 Uhr

    von Hambarger2:

    a) Tobias hat recht:

    Kleine Künstler werden vor allem leiden, da sich ihre Werke weniger gut rumsprechen können (alleiniges Kriterium: Geschmack und persönliche Empfehlungen, wie es bei Musik ja auch sein sollte).
    Die Dota Kehr's und Bodo Wartke's und Willy Astor's.

    b)

    Ob die Britney Spears, "Superstars", Bushido's (bekanntlich ein verurteilter Musikdieb..) oder Metallica's dieser Welt auch nur ein einziges Album mehr verkaufen, darf bezweifelt werden...

    c) Da das Verfahren vor der legendären Zensurkammer des LG Hamburg (www.buskeismus.de oder auch lawblog.de) stattfindet, steht das Urteil vermutlich eh schon fest...

  • 26.08.2010 22:21 Uhr

    von Rod:

    Ich finde das eine gute Idee, wenn Youtube um kommerzielle Schrottmusik bereinigt wird. Es gibt so viele hervorragende Hobby- und Amateurbands, die ihre Musik gerne in youtube einstellen und sich darüber freuen, dass sie gehört wird. Und deren Musik ist oft sogar um Klassen besser als die von denjenigen, die sich als "Profis" bezeichnen.

  • 26.08.2010 20:39 Uhr

    von Susi:

    Was ich ja auch überhaupt nicht verstehe, warum ich auf Youtube die Clips einer deutschen Band nicht gucken darf, die diese über einen eigenen offiziellen Channel anbietet. Also wenn die Künstler das doch selber rein stellen, wie kann sich da die GEMA erlauben was filtern zu lassen?
    Andererseits finden sich dann natürlich tausende privat hoch geladene Clips mit genau den Liedern, die auf dem offiziellen Channel für Deutschland gefiltert sind. Wie bescheuert ist das denn?

  • 26.08.2010 20:33 Uhr

    von Mike:

    Youtube ist das beste Portal der Zeit, finde ich, je hochwertiger die Qualität desto sinnvoller, für Künstler und Hörer, es ist unser aller Plattenschrank. Mit dem Internet konnte nur sowas entstehen, und das spart vielleicht eine Menge Stereoanlagen, die verpackt und verschifft werden müssen. Die Qualität eines Beethoven op. 131 kann sehr gut sein auf youtube, aber ich bin auch mehr für Platten, und Vinyl läßt sich sowieso nicht digitalisieren (lol). Allerdings sollten Künstler nicht umsonst arbeiten, finde ich, und nur weil die grossen Namen viel Geld haben, sollten sie auch nicht ungeschützter sein oder aufhören, Geld zu verdienen. Was soll das? Wer morgen durchs Netz beklickt und berühmt wird, wird sowieso wieder mehr wollen, Geld oder Ruhm. Die sog. Geldeinnahmegesellschaften müssen entweder geschickter verhandeln oder einfach innovativer denken. Viele dieser behördenhaften Firmen leben noch in der Schellack-Zeit, scheint mir.

  • 26.08.2010 20:28 Uhr

    von Thomas:

    Leute seid nicht naiv, Google ist keine gemeinnützige Organisation, sondern eine Firma, ein Internet Konzern...die wollen Geld verdienen, mehr nicht, außer auch noch mächtig Daten einsammeln. Also nicht auf die ach so böse Gema schimpfen und über den weissen Ritter YouTube jubeln. Der logische nächste Schritt Googles wäre einen kostenpflichtigen Dienst einzuführen...

  • 26.08.2010 20:19 Uhr

    von Gehma nach Hause:

    Die GEMA gehört verboten. Sie ist ein Relikt des letzten Jahrhunderts, genau wie Homofobie, Rauchen in Restaurants und Wehrpflicht.
    Wir fahren ja heute auch Autos und reiten nicht mehr auf Pferden

  • 26.08.2010 16:45 Uhr

    von Pyro:

    @Dice
    Selbst wenn der Online-Download "nur" 5% ausmachen, hat diese Statistik einen gewaltigen Haken. Wieviele Millionen Klicks/angehörte Videos und Musik wurden da nicht beachtet? Die "Youtube-Disco" existiert auf vielen Privatparties tatsächlich und warum auch nicht? Eine größere Musiksammlung kann man sich nicht vorstellen!

    Kurzum: Wer nur von tatsächlichen Verkaufszahlen ausgeht, hat die Realtität des Internets nicht begriffen. Der GEMA geht es um legitime Werbeeinahmen die ihr zustehen; aber bitte einfach und unbürokratisch!

  • 26.08.2010 16:34 Uhr

    von Andreas:

    Ein großes Problem: CDs und Downloads sind unverhältnismäßig teuer, kein Wunder das die Leute damit zu Diensten wie Youtube, Grooveshark und Co. getrieben werden. Insbesondere für Downloads sind die hohen Kosten nicht nachvollziehbar, denn man hat hier keine eigentlichen Produktionskosten zu berücksichtigen, die Dateien können ohne Aufwand vervielfältigt werden. Und CDs/Platten haben früher auch nicht 30 / 40 / 50 DM gekostet. Hier sollte man vielleicht mal ansetzen, um den Kauf möglichweise wieder attraktiver zu gestalten...

  • 26.08.2010 15:54 Uhr

    von DerPestbeamte:

    Wofür gibt es denn Seiten wie http://vtunnel.com/ einfach youtubelink eingeben und er wird übern proxy in nem anderen land geleitet und das Video ist wieder sichtbar.

  • 26.08.2010 15:25 Uhr

    von Jojo:

    Ich denke jedem von uns ist klar, dass Musikvideos mit die Attraktivität von Youtube und Co. ausmachen, obwohl sie in den meisten Fällen legal zumindest grenzwertig sind. Das wird von diesen Portalen aber gerne in Kauf genommen und sogar über die Youtube-AGBs jegliche Verantwortung auf Seite des Einstellers verlagert.
    Wenn Youtube geschützte Musik oder Videos anbietet, ohne einen Beitrag dafür zu leisten (ja auch Musik kostet Geld) kann ich das ehrlichgesagt nur etwas schmarotzerhaft finden. Und jetzt komme mir keiner mit dem Argument das es ja nicht Youtube sondern der böse Nutzer wäre. Die wissen sehr genau was auf ihrer Seite läuft und gehen einfach davon aus am längeren Hebel zu sitzen- indirekt werben sie sogar mit Musik, wenn auch natürlich nicht mit konkreten Inhalten.
    Jegliche Form von künstlerischer Betätigung ist durch das Urheberrecht geschützt, GEMA oder nicht. Die GEMA ist sogar zur Zeit die einzige Möglichkeit für ein Portal wie zB Youtube überhaupt sich in sicheres Fahrwasser zu begegebn (sonst müsste Google jeden einzelnen anfragen).
    Desweiteren ist die GEMA, ob es einem passt oder nicht, ein reiner Verband von Urhebern (jeder der komponiert oder textet kann beitreten) und vertritt nur diese Urheber (nicht die "bösen Plattenfirmen"). Was die innere Organisation der GEMA angeht ist sicher manches im ARgen, aber da sie ein Verein ist ist das Sache der Mitglieder.

  • 26.08.2010 15:10 Uhr

    von Vincent:

    @Inga:
    Wie lange denn? Ich habe immer noch eine meiner ersten CDs aus dem Jahre 1984, die funktioniert wunderbar...

  • 26.08.2010 14:59 Uhr

    von hjalmar:

    Ich sag nur: myvideo

  • 26.08.2010 14:42 Uhr

    von Simon:

    Bevor das jetzt jemand falsch versteht, ich kaufe auch cds von künstlern die mir gefallen.
    aaaaaaaaber
    ich finde dieser angebliche schaden für die Musiker existiert einfach garnicht. Aus persönlichen erfahrungen kann ich sagen:
    Wenn man das Lied bei youtube hören kann dann hört man es. Das heisst aber im umkehrschluss NICHT, dass wenn man es dort nicht hören kann gekauft wird. Praktisch gesehen ist dieser Schaden halt garnicht da. Genau so mit den raubkopien. Entweder hat man die cds illegal oder halt garnicht. Sinn macht dieser entstandene schaden also nur dann wenn gelten würde: Jeden track den man uim internet kostenlos hört würde man sich sonst kaufen. Das ist aber natürlich nicht so.
    LG

  • 26.08.2010 13:58 Uhr

    von Tino Morchel:

    Der Eindruck, dass auch eine objektive Schilderung des laufenden Verfahrens "einseitig zugunsten der Internutzer" berichtet, mag daran liegen, dass die Realität die Karten hier sehr unfair zu Gunsten von Youtube verteilt hat.
    Uns "Internetnutzern" bleibt immer noch vimeo, googlevideos, youku, dailymotion, todou und wie sie alle heissen.

  • 26.08.2010 13:43 Uhr

    von nouseforaname:

    generell bin ich der ansicht, dass millionenschweren künstlern durch das inetrnet nicht wirklich geschadet wird. da geht es halt dann darum ob 10 millionen verdienst für ne single oder 30...im übrigen bringt das löschen bei youtube eh nichts, da ZUM GLÜCK Rapidshare und co. gleich mit ganzen Alben da sind. Unbekannte(-re) Künstler hingegen sollte man unterstützen, auch durch den CD Kauf. Interessanterweise haben die auch nichts dagegen, wenn ihre Werke auf Youtube zu sehen sind^^

  • 26.08.2010 13:31 Uhr

    von kotelette:

    Ich finde am Beispiel GEMA und Youtube sieht man den Unterschied zwischen Online- und Offlinemedien sehr gut.

    Klar will die GEMA mitverdienen an den vielen Klicks der Popkultur im Netz. Wenn aber diese Gier unter dem Deckmantel des Künstlerschutzes dazu führt, dass bestimmte Künstler nicht mehr zu hören/sehen sind, nützt das doch keinem der Beiden.

    CD's gehören meines Erachtens der Vergangenheit an, Downloads werden immer populärer werden.

    Aber früher war ja eh immer alles besser und das Neue ist per se abzulehnen. Gell @Dice?

  • 26.08.2010 13:29 Uhr

    von Doc Mison:

    Na dann soll die Gema mal schön sperren und ihre Position stärken. Hilft nur leider gar nicht. Wenn ich diese Meldung seh "in deinem Land nicht verfügbar" ist die Lösung einen Klick entfernt, ein Proxy wie zum Beispiel "Hide my ass" auf Hidemyass.com und schon kann man das Video anschauen.
    Und je länger der Streit dauert um so mehr Nutzer werden drauf ausweichen und die Gema und die von Ihr bezahlten Künstler gehen leer aus.

    Ach ja die Qualität ist nicht unbedingt schlechter als auf CDs und es gibt genügend Tools/Addons Youtube videos direkt aus dem Cache zu ziehen und wenn dass Lied in HD angeschaut wird hat die Tonspur bisweilen 128kbps oder teils höher. Und ich persönnlich kenn keinen Menschen dem das zu schlecht wäre.Ach ja auf den letzten 10 Privatpartys auf denen ich war lief nur Youtube.

  • 26.08.2010 13:28 Uhr

    von Inga:

    @Dice Du weißt aber schon, dass CDs auch nur eine gewisse Haltbarkeit haben? Da macht es schon Sinn, diese ab und an mal digital zwischenzuspeichern

  • 26.08.2010 13:18 Uhr

    von Youtubeschnecke:

    Die GEMA und andere Rechteverwertungs-Raubritter erinnern an die kath. Kirche die ihr falsches und veraltetes Weltbild mit allen Mitteln erhalten wollten.

    Und sie bewegt sich DOCH !

  • 26.08.2010 13:16 Uhr

    von Michael:

    Lieber Dice,

    wo sie schon so mit Zahlen jonglieren: Könnten sie bitte ihre Quelle dafür nennen? Denn die Zahl 5% scheint mir doch reichlich niedrig. Andererseits können sie auch die Alben-Downloads nicht mit den Youtube-Videos vergleichen. Oder haben sie schon mal ein ganzes Album bei Youtube gehört? Hier geht es doch eigentlich nur um einzelne Titel. Und da sind die Download-Zahlen deutlich höher als ihre 5%.

  • 26.08.2010 12:39 Uhr

    von karl marx:

    supi, dann geh ich eben über einen proxy auf youtube und schau mir die videos trotzdem an. das is alles vergebene liebesmühe der major-labels...

  • 26.08.2010 12:13 Uhr

    von Balz Schmilz:

    Das kann doch nicht so schwierig sein. Entweder man einigt sich darauf, die GEMA zu einem gewissen Prozensatz direkt an den Werbeeinnahmen "ihrer" Stücke zu beteiligen, oder YouTube stellt die Werbung bei den entsprechenden Videos komplett ab. Dazu bräuchte die GEMA ihre Stücke nur unter die Creative-Commons-Lizenz "Attribution Non-Commercial No Derivatives" zu stellen.

  • 26.08.2010 12:04 Uhr

    von m4rc:

    @"Die Gema möchte für die Komponisten, Songtexter und Musikverleger, die sie vertritt, mehr Geld"

    Wohl eher "Die GEMA möchte mehr Geld für sich", denn wer glaubt ernsthaft, dass jedes Mal, wenn die GEMA mehr Geld eintreibt, jeder Künstler sofort was überwiesen bekommt? Das ist doch ein einziger Sumpf, wo die vertretenen Künstler ihr festzugewiesenes Geld bekommen und der Rest fließt in die Taschen der GEMA.

    @"Künftig will die Gema pro angesehenem Clip bezahlt werden"
    Wenn dann wohl für jeden Clip, der GEMA-Material enthält. Aber das dürfte ein Sissifus-Job sein. Das weiß auch die GEMA (Unterstellung) und daher ist das eine potentielle Ca$hCow, die man sich nicht entgehen lassen will.
    Wie ein Parasit versucht also die GEMA sich an die Einnahmen von Youtube/Google zu heften.
    Und das nur, weil GEMA keinen Bock hat mal Innovationen zu bringen, die ihr Problem lösen könnten. Nein, stattdessen einfach Geld eintreiben, wo es geht. Wi-der-lich.

  • 26.08.2010 10:49 Uhr

    von Suppenlöffel:

    Ich nutze einfach einen US-Proxy und schon kann ich alle YouTube-Videos schauen. Die GEMA und ihre Mitglieder schießen sich mit solchen Aktionen eh immer mehr selber ins Bein. Wenn bei einem Link "In Deinem Land nicht verfügbar" wird es sicher weniger Leute geben, die sich die Musik dann bei iTunes oder gar auf CD kaufen.

  • 26.08.2010 10:23 Uhr

    von yah bluez:

    Ansteelle von

    "Dieses Video ist in Deinem Land
    leider nicht verfügbar"


    sollte googel besser schreiben:

    Die GEMA will nicht das du dieses Lied hörst!

  • 26.08.2010 10:11 Uhr

    von Alte Schule:

    "Aber mal im Ernst - jedes Mal die Finger wund suchen nach dem Track, der jetzt gerade einfach am allerbesten passt? Das macht doch keinen Spaß. Und hat mit YouTube-Disco rein gar nichts mehr zu tun."

    Jaja, das Kreuz mit der ständigen Verfügbarkeit...

    Vielleicht ist ja genau diese digitale ständige Informationsflut genau das, was krankt. Der Artikel laviert hauptsächlich an der Oberfläche des Systems, welches doch eigentlich durchbrochen werden sollte. Wie? Keine Ahnung, aber bestimmt nicht mit solch lahmen Artikeln.
    Warum sollte überhaupt jemand außer des Künstlers mit Musik Geld verdienen?
    Warum sollte man überhaupt damit Geld verdienen?
    Sollte wir nicht gegen diese Strukturen ankämpfen?

    Ich für meinen Teil sage: JA!

  • 26.08.2010 09:59 Uhr

    von Dice:

    Ich finde es nervig, wie in allen Medien (und leider auch in der taz) einseitig zugunsten der Internet-Benutzer berichtet wird, nur weil die Autoren selbst in einer gelackten i-Handy-Welt leben und sich offenbar nichts anderes mehr vorstellen können.

    Der Anteil der bezahlten Downloads von CD-Alben macht gerade mal 5% aus im Vergleich zu dem klassischen Verkauf von CD-Alben, der im letzten Jahr in Deutschland auch noch zugelegt hat - entgegen dem angeblichen Rückgang, der immer wieder behauptet wird.
    Wenn 95% der Musikhörer ihre CDs nach wie vor im Laden kaufen (oder irgendwo bestellen), dann sollte man bitteschön auch die Interessen dieser Musikhörer in den Vordergrund stellen. Und das ist eben nicht, zuhause mit Youtube-Musik Party zu machen, sondern bestenfalls sich in Youtube zu informieren, um dann hinterher eventuell eine CD der gehörten Band zu kaufen.

    Es würde also völlig reichen, wenn man die technische Qualität der Musikstücke in Youtube wieder so einschränkt, dass es nur noch eben dazu reicht: Sich einen Eindruck zu verschaffen. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig, weil 95% der Käufer sowieso verstanden haben, dass Downloads aus dem Internet (auch bezahlte) immer eine wesentlich schlechtere Qualität habe als eine CD. Nur leider gehören die Journalisten irgendwie alle zu den 5%, die ja so viel schicker sind mit ihren i-Potts usw. Soll ja jeder machen was er will, aber bitte nicht immer die Wirklichkeit absichtlich falsch darstellen. Und nicht in 30 Jahren jammern, wenn alle persönlichen Downloads futsch sind, weil selbst die mobilen Festplatten bis dahin irgendwann die Grätsche gemacht haben. Weg ist weg.

  • 26.08.2010 09:55 Uhr

    von wilderer:

    der schaden könnte dadurch höher ausfallen, als der nutzen. durch anhören eines bekannten künstlers und verlinkung zu anderen künstlern, werden meiner meinung auch unbekannte künstler von neuen zuhörern entdeckt...

  • 26.08.2010 09:08 Uhr

    von Tobias:

    *Ironie an*
    Ja, lasst uns Videos sperren, lasst uns Seiten sperren, lasst uns Onlineüberwachung einführen und auf das blöde Grundgesetz können wir auch verzichten.
    *Ironie aus*

    Die Gema ist ja eigentlich dazu da, Künstlern ihr Geld zu verschaffen, wenn deren Lieder für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Allerdings ist es doch, wie im Artikel bereits erwähnt, dass viele Menschen in Youtube Musikvideos schauen und anschließend die CD kaufen oder zum Konzert gehen. Da hat doch der Künstler deutlich mehr davon als von den paar Cent die er pro hundert Klicks bekommt.

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