In Europa wird die Wirkung, die die Kassam-Raketen der Hamas zeitigen, unterschätzt. In Israel entfalten die Geschosse ihr volles Stresspotenzial.von Ulrich Gutmair
"die Kassams, die hier seit Jahren niedergehen, richten keinen großen Schaden an. Nur selten verletzen oder töten sie jemanden."
Absolut widerlich und auch noch völlig an den Tatsachen vorbei!
01.01.2009 10:57 Uhr
von eine Frau:
Es ist wie immer: Wenn das Opfer sich wehrt ( in diesem Fall Israel) wird es in der Öffentlickeit zum Täter. Ein an dieser Stelle wahrscheinlich unpassender Vergleich, aber dennoch wichtiger Vergleich: Vergewaltigte Frauen, die sich bei der Vergewaltigung wehrten, wurden in der Öffentlichkeit auch zu Täterinnen gemacht. Sie haten meistens selber Schuld. Eine perversere Rechtsprechung kann ich mir kaumvorstellen. Ähnlich ergeht es den Israelis seit ca 60 Jahren. Sie wehren sich und werden zum Täter gemacht. Den Juden erging es, soweit ich weiß,immer so. Die Perversität scheint kein Ende zu nehmen. Es macht mich wütend und traurig zugleich.
01.01.2009 04:39 Uhr
von Adam Hermann:
Wenn Herrn Gutmair auch täglich 80 harmlose Kassam-Raketen an seinem Haus vorbeifliegen würden, würde er anders denken. Gelernt hat er von der Hitlerdiktatur gar nichts. Ich denke an die Beschwichtigungspolitik betreff Sudentenland. Fehlende Konsequenzen ermunterten damals Hitler und heute die Hamas. Würde Herr Gutmair auch für den Dialog mit Hitler plädieren? Der auch demokratisch wie die Hamas an die Macht kam. Der dann auch putschte, wie die Hamas.
31.12.2008 19:51 Uhr
von Martin Keller:
Herr Gutmair, ganz offensichtlich wissen Sie nicht, wovon Sie reden.Sie wuerden sich sonst nicht eines primitiven Klischees bedienen, indem Sie den Vergleich Goliath und David heranziehen. Es scheint, dass Sie zu typisch deutschem Populismus neigen. Zu lange hat Israel schon gewartet, zuviel hat sich Israel in der Vergangenheit bieten lassen. Es ist mehr als an der Zeit, den mittleren Osten ein fuer alle Mal von islamistischen Terror zu befreien und ich hoffe sehr, dass Israel diesmal mit aller notwendigen Konsequenz handelt. Es liegt in den Haenden der Hamas, ihre Zivilbevoelkerung zu schuetzen. Wenn sich diese aber von einer Terrororganistion als Schutzschild missbrauchen laesst, hat sie nichts anderes verdient als das, was mit ihr gerade geschieht. Martin Keller Jerusalem
31.12.2008 17:49 Uhr
von Jürgen Döring:
sehr geehrte TAZ,
in ihren bedingungen weisen sie darauf hin, dass beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen gründen unangemessene beiträge nicht publizieren. mit welcher begründung bitte machen sie bei herrn gutmair eine ausnahme? antisemitischer gehts doch wohl nicht!! J.Döring
31.12.2008 16:31 Uhr
von Jean Fairtique:
Was rauchen Sie eigentlich für Zeugs?
31.12.2008 14:48 Uhr
von Direkte Verhandlungen mit der Hamas:
Noch etwas, Herr Gutmair! MIT DER HAMAS IST NICHT ZU VERHANDELN!! DIE HAMAS WILL DIE AUSLÖSCHUNG DER JUDEN IN ISRAEL!! Aufgezwungene Verhandlungen sind für Israel immer von Nachteil. Die Hamas nutzt jede Kampfpause um aufzurüsten und dann irgendwann mit ihrem Ziel fortzufahren, die Juden in Israel zu vernichten. Mit solchen Verbrechern verhandeln? Es gibt keinen einzigen Grund dafür. Wie war es denn im Dritten Reich, hatten Verhandlungen mit Hitler einen Erfolg zu verbuchen? Sie wollen als Gotteskrieger sterben. Das können sie jetzt ja. Allerdings ist das ein grauenvolles Drama für ihre eigenen Kinder. Die wollen leben, wie auch alle israelischen Kinder. Aber sie haben keine Wahl. Sie werden geopfert für ihren irrsinnigen Kampf. Wo bleibt denn hier Ihre Stellungname Herr Gutmair?
31.12.2008 12:32 Uhr
von Reiner Wolf:
Neuerdings bestimmen unbemannte Drohnen die Strategie der Israelis. Ohne Piloten zu gefährden, fliegen sie weit in das gegnerische Ziel und markieren vor Ort Angriffsziele. Mit lasergesteuerten Bomben können einzelne Gebäude ins Visier genommen werden und erlauben so "chirurgische" Präzision beim Einsatz. Die ungenaue Zielgenauigkeit der Kassam-Raketen erscheint dageben wirklich wie eine Steinschleuder.
31.12.2008 11:29 Uhr
von Nathan Gelbart:
Schlaumeier Gutmair fordert Verhandlungen mit der Hamas. Worüber Israel hingegen mit den Gottesstaatlern, deren erklärtes Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist, reden soll, lässt er offen. Vielleicht meint er ja einen beiderseits abzustimmenden, humanen Vernichtungsfahrplan ? Oder er meint vielleicht Verhandlungen über einen vollständigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen und den Abbruch aller dort seit 1967 errichteten Siedlungen ? Dann sei Gutmair darauf hingewiesen, dass dies bereits im Jahre 2005 erfolgt ist. Oder er meint vielleicht Verhandlungen über die Aufrechterhaltung wenigstens einiger weniger Schmuggeltunnel, um zur Vermeidung von Langeweile den Hamasterroristen wenigstens ab und zu den Beschuss israelischer Ortschaften mit Raketen aus dem Gazastreifen zu ermöglichen ? Schlaumeier Gutmair hat auch nicht die USA aufgefordert, mit der Al-Qaida zu verhandeln oder gar Russland mit den tschetschenischen Guerillakämpfern - oder ? Aber bei Israel ist dies selbstverständlich ein Zeichen der Schwäche. Happy New Year Schlaumair und im kommenden Jahr erst denken - dann schreiben.
31.12.2008 11:08 Uhr
von monica:
Sehr geehrter Herr Gutmair, Ihr Mitleid für die Terrororganisation der Hamas, deren einziges Ziel die Auslöschung der Juden in Israel ist, rührt mich zu Tränen. Der Staat Israel kämpft um sein Überleben, wie so oft. Das ist nicht die biblische Geschichte des Davids gegen Goliath. Das ist die Geschichte, die Kishon in seinen ernsten Texten schieb, namens DAS KAINZEICHEN. Die Opfer-Täter-Verdrehung, das Böse (Terrorismus) findet Anerkennung, Das Gute (ein kleiner demokratischer Staat) wird für alle Zeitn als Täter definiert.
31.12.2008 09:53 Uhr
von Guy Lusignan:
Mal 'ne Frage: Warum sollte Israel mit der Hamas reden? Mit einer Terrororganisation, die nicht einmal während des Waffenstillstands aufgehört hat, Sderot mit Raketen zu beschießen? Mit einer Terrororganisation, die das eigene Volk als Geisel hält? Mit einer Terrororganisation, die Milliarden an Nothilfen, die für das Volk bestimmt sind, für Waffen und dicke Daimlerlimousinen ausgibt?
Neee, die Hamas muss weg. Dann kann man reden.
Im Übrigen, Herr Gutmair, würde ich mich von einem Broder nicht denunzieren lassen...
31.12.2008 08:31 Uhr
von Rogemi:
Sie sollten bei Gelegenheit die Charta der Hamas lesen.
31.12.2008 07:37 Uhr
von Julius Streicher:
"Denn die Kassams, die hier seit Jahren niedergehen, richten keinen großen Schaden an. Nur selten verletzen oder töten sie jemanden." Tja, ab und zu werden die Menschen getoetet, aber fuer den Herrenmensch Guitmair, das sind keine grossen Schaden. Sind ja bloss Juden. Hallo, TAZ, geht es noch Menschensverachtentender?
31.12.2008 01:08 Uhr
von Punkow:
Ihr verwechslt hier glaube ich David und Goliath; denn Israel ist das kleine und unsichere Land im Nahem Osten, nicht die Arabisch-islamische Front, die ihm gegenübersteht. Es bleibt dabei: wenn die Araber ihre Waffen ablegen, kann es Frieden geben; doch wenn Israel seine Waffen ablegt, bedeutet es seinen sofortigen Tod.
31.12.2008 00:10 Uhr
von goropi:
Also, bei aller Guete, aber "Stress machen" zu befuerworten (oder hab ich den Artikel falsch verstanden?) ... wat soll det? Meiner bescheidenen Meinung nach (bescheiden im Geiste, sei's gegeben) verhalten sich sowohl David als auch Goliath idiotisch, und dass das nichts Neues ist, auch schon lang klar. Na, sagen wir "unvernuenftig", damit ich hier nicht "Stress kriege, Alder". :-\
30.12.2008 23:18 Uhr
von bluitgen:
Die Dreckschleuder der taz erklärt den ewigen Juden, was sie gefälligst auszuhalten haben. Eine erbärmliche, antisemitische Tirade in einem Blatt, von dem ich schon lange nichts mehr erwarte. Ihr seid so bäh!
30.12.2008 22:15 Uhr
von marlis büsching:
gut geschrieben der Artikel... Aber: ist es nicht ein kleiner Goliath gegen einen großen David? und das Dumme, rings herum sitzen viele kleinen Goliaths, die ihre Steinsschleudern (und ihre Speere werfen möchten), selbst wenn sich David mit Goliath versöhnen würde....die anderen Goliaths werden es nicht zulassen....
30.12.2008 21:30 Uhr
von lion:
Alle Bundesbürger müssen sich, angesichts der vollkommen einseitigen Stellungnahme von Frau Merkel zu Gunsten Israels fragen, ob der Holocaust uns nicht lehren sollte die Schwachen in Schutz zu nehmen. Der israelische Staat überschreitet bald wirklich alle Grenzen der Humanität. Man vermisst aber auch eine angemessene Reaktion der arabischen Liga - sind wohl tatsächlich nur Marionetten.
30.12.2008 20:28 Uhr
von emil:
der kommentar vergisst die sehr wichtige tatsache, dass die hamas mit ihren raketen und sonstigen anschlagsversuchen auch dem rest der palästinenserinnen und palästinensern "stress" bereitet (um das wort des artikels zu verwenden), da sie israelische reaktionen provoziert, die dann auch mehr oder weniger unbeteiligte in mitleidenschaft ziehen. an den opfern der israelischen angriffen ist die hamas insofern mindestens zur hälfte mitschuld.
und so geht das im prinzip hin und her seit mehr als 60 jahren, ohne aussicht auf nachhaltigen frieden, solange die kriegstreiber aller seiten in ihre jeweiligen lager dominieren, und je länger, umso schwieriger wird es, aus diesem sumpf heraus zu kommen. die vermeintlichen befreier sind oft gerade diejenigen, die alles noch tiefer in den sumpf ziehen. auch daher hinkt der vergleich mit david und goliath ziemlich stark.
30.12.2008 20:21 Uhr
von Johannes Ripalda:
Das Problem ist, dass es auf der anderen Seite niemanden gibt, mit dem Israel reden oder gar verhandeln könnte. Der Rest des Artikels: der heute übliche Antizionismus; wofür der die Ersatzhandlung darstellt, hat sich mittlerweile ja auch in linken Kreisen herumgesprochen.
30.12.2008 19:32 Uhr
von Claudius Merker:
Wie immer! 1. Die Hamas hat - wie immer - den Waffenstillstand einseitig mit Israel aufgekündigt! 2. Die Hamas hat - wie immer - hunderte von Raketenangriffen gegen Israel gestartet, ohne Rücksicht auf die eigenen Zivilisten. 3. Die EU (inkl. Steinmeier) hat die Hamas - wie immer - gewähren lassen! Kein Aufruf die Angriffe einzustellen! 4. Israel hat - wie immer - der Hamas zigfach mit Vergeltung gedroht und die Einstellung der Angriffe gefordert! 5. Israel ist dann - wie immer - zur Selbstverteidigung übergegangen! 6. Die EU (inkl. Steinmeier) hat - wie immer - die Einstellung der Angriffe gefordert! 5. Für die taz sind - wie immer - getötete israelische Zivilisten zahlenmäßig gegen palestinensische aufzurechnen: Je weniger, umso humaner der, der es angerichtet hat!
Wie immer!
30.12.2008 19:08 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Es wird wirklich Zeit, daß diese israelischen Strauch-, und vor allem Land-, Diebe mal lernen, was ihre ständige Kriminalität für Folgen hat. Ich hoffe, die Araber einigen sich und schlagen voll und gnadenlos zurück!
30.12.2008 18:03 Uhr
von bewegungsmelder:
Einerseits gut erkannt, dass Hamas mit ihren Kassam Raketen nicht wirklich was gegen Israel ausrichten kann. Andererseits, wozu schiessen sie sie dann überhaupt ab? Um vor der eigenen Bevölkerung als Helden dazustehen, die den 'zionistischen' Feind bekämpfen? Um eine Daseinsberechtigung zu haben? Um Israel zum Gegenschlag zu provozieren, damit es vor der Weltgemeinschaft als Täter dasteht? Und damit das auch medienwirkam genug ist, müssen möglichst viele Kinder und Unschuldige sterben. Das erreicht man, indem man sich hinter eben diesen Kindern und Unschuldigen versteckt. Warum nur kommt mir die Hamas immer mehr wie eine Mörderbande vor, die es geschickt versteht, das israelische Militär zum Handlanger seiner eigenen Mordtaten zu machen?
Leserkommentare
01.01.2009 22:35 Uhr
von Obender:
"die Kassams, die hier seit Jahren niedergehen, richten keinen großen Schaden an. Nur selten verletzen oder töten sie jemanden."
Absolut widerlich und auch noch völlig an den Tatsachen vorbei!
01.01.2009 10:57 Uhr
von eine Frau:
Es ist wie immer: Wenn das Opfer sich wehrt ( in diesem Fall Israel) wird es in der Öffentlickeit zum Täter. Ein an dieser Stelle wahrscheinlich unpassender Vergleich, aber dennoch wichtiger Vergleich: Vergewaltigte Frauen, die sich bei der Vergewaltigung wehrten, wurden in der Öffentlichkeit auch zu Täterinnen gemacht. Sie haten meistens selber Schuld. Eine perversere Rechtsprechung kann ich mir kaumvorstellen. Ähnlich ergeht es den Israelis seit ca 60 Jahren. Sie wehren sich und werden zum Täter gemacht. Den Juden erging es, soweit ich weiß,immer so. Die Perversität scheint kein Ende zu nehmen.
Es macht mich wütend und traurig zugleich.
01.01.2009 04:39 Uhr
von Adam Hermann:
Wenn Herrn Gutmair auch täglich 80 harmlose Kassam-Raketen an seinem Haus vorbeifliegen würden, würde er anders denken. Gelernt hat er von der Hitlerdiktatur gar nichts. Ich denke an die Beschwichtigungspolitik betreff Sudentenland. Fehlende Konsequenzen ermunterten damals Hitler und heute die Hamas. Würde Herr Gutmair auch für den Dialog mit Hitler plädieren? Der auch demokratisch wie die Hamas an die Macht kam. Der dann auch putschte, wie die Hamas.
31.12.2008 19:51 Uhr
von Martin Keller:
Herr Gutmair, ganz offensichtlich wissen Sie nicht, wovon Sie reden.Sie wuerden sich sonst nicht eines primitiven Klischees bedienen, indem Sie den Vergleich Goliath und David heranziehen. Es scheint, dass Sie zu typisch deutschem Populismus neigen.
Zu lange hat Israel schon gewartet, zuviel hat sich Israel in der Vergangenheit bieten lassen. Es ist mehr als an der Zeit, den mittleren Osten ein fuer alle Mal von islamistischen Terror zu befreien und ich hoffe sehr, dass Israel diesmal mit aller notwendigen Konsequenz handelt. Es liegt in den Haenden der Hamas, ihre Zivilbevoelkerung zu schuetzen. Wenn sich diese aber von einer Terrororganistion als Schutzschild missbrauchen laesst, hat sie nichts anderes verdient als das, was mit ihr gerade geschieht.
Martin Keller
Jerusalem
31.12.2008 17:49 Uhr
von Jürgen Döring:
sehr geehrte TAZ,
in ihren bedingungen weisen sie darauf hin, dass beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen gründen unangemessene beiträge nicht publizieren.
mit welcher begründung bitte machen sie bei herrn gutmair eine ausnahme?
antisemitischer gehts doch wohl nicht!!
J.Döring
31.12.2008 16:31 Uhr
von Jean Fairtique:
Was rauchen Sie eigentlich für Zeugs?
31.12.2008 14:48 Uhr
von Direkte Verhandlungen mit der Hamas:
Noch etwas, Herr Gutmair! MIT DER HAMAS IST NICHT ZU VERHANDELN!! DIE HAMAS WILL DIE AUSLÖSCHUNG DER JUDEN IN ISRAEL!! Aufgezwungene Verhandlungen sind für Israel immer von Nachteil. Die Hamas nutzt jede Kampfpause um aufzurüsten und dann irgendwann mit ihrem Ziel fortzufahren, die Juden in Israel zu vernichten. Mit solchen Verbrechern verhandeln? Es gibt keinen einzigen Grund dafür. Wie war es denn im Dritten Reich, hatten Verhandlungen mit Hitler einen Erfolg zu verbuchen?
Sie wollen als Gotteskrieger sterben. Das können sie jetzt ja. Allerdings ist das ein grauenvolles Drama für ihre eigenen Kinder. Die wollen leben, wie auch alle israelischen Kinder. Aber sie haben keine Wahl. Sie werden geopfert für ihren irrsinnigen Kampf. Wo bleibt denn hier Ihre Stellungname Herr Gutmair?
31.12.2008 12:32 Uhr
von Reiner Wolf:
Neuerdings bestimmen unbemannte Drohnen die Strategie der Israelis. Ohne Piloten zu gefährden, fliegen sie weit in das gegnerische Ziel und markieren vor Ort Angriffsziele.
Mit lasergesteuerten Bomben können einzelne Gebäude ins Visier genommen werden und erlauben so "chirurgische" Präzision beim Einsatz.
Die ungenaue Zielgenauigkeit der Kassam-Raketen erscheint dageben wirklich wie eine Steinschleuder.
31.12.2008 11:29 Uhr
von Nathan Gelbart:
Schlaumeier Gutmair fordert Verhandlungen mit der Hamas. Worüber Israel hingegen mit den Gottesstaatlern, deren erklärtes Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist, reden soll, lässt er offen. Vielleicht meint er ja einen beiderseits abzustimmenden, humanen Vernichtungsfahrplan ? Oder er meint vielleicht Verhandlungen über einen vollständigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen und den Abbruch aller dort seit 1967 errichteten Siedlungen ? Dann sei Gutmair darauf hingewiesen, dass dies bereits im Jahre 2005 erfolgt ist. Oder er meint vielleicht Verhandlungen über die Aufrechterhaltung wenigstens einiger weniger Schmuggeltunnel, um zur Vermeidung von Langeweile den Hamasterroristen wenigstens ab und zu den Beschuss israelischer Ortschaften mit Raketen aus dem Gazastreifen zu ermöglichen ? Schlaumeier Gutmair hat auch nicht die USA aufgefordert, mit der Al-Qaida zu verhandeln oder gar Russland mit den tschetschenischen Guerillakämpfern - oder ? Aber bei Israel ist dies selbstverständlich ein Zeichen der Schwäche. Happy New Year Schlaumair und im kommenden Jahr erst denken - dann schreiben.
31.12.2008 11:08 Uhr
von monica:
Sehr geehrter Herr Gutmair,
Ihr Mitleid für die Terrororganisation der Hamas, deren einziges Ziel die Auslöschung der Juden in Israel ist, rührt mich zu Tränen.
Der Staat Israel kämpft um sein Überleben, wie so oft. Das ist nicht die biblische Geschichte des Davids gegen Goliath.
Das ist die Geschichte, die Kishon in seinen ernsten Texten schieb, namens DAS KAINZEICHEN.
Die Opfer-Täter-Verdrehung, das Böse (Terrorismus) findet Anerkennung, Das Gute (ein kleiner demokratischer Staat) wird für alle Zeitn als Täter definiert.
31.12.2008 09:53 Uhr
von Guy Lusignan:
Mal 'ne Frage: Warum sollte Israel mit der Hamas reden? Mit einer Terrororganisation, die nicht einmal während des Waffenstillstands aufgehört hat, Sderot mit Raketen zu beschießen? Mit einer Terrororganisation, die das eigene Volk als Geisel hält? Mit einer Terrororganisation, die Milliarden an Nothilfen, die für das Volk bestimmt sind, für Waffen und dicke Daimlerlimousinen ausgibt?
Neee, die Hamas muss weg. Dann kann man reden.
Im Übrigen, Herr Gutmair, würde ich mich von einem Broder nicht denunzieren lassen...
31.12.2008 08:31 Uhr
von Rogemi:
Sie sollten bei Gelegenheit die Charta der Hamas lesen.
31.12.2008 07:37 Uhr
von Julius Streicher:
"Denn die Kassams, die hier seit Jahren niedergehen, richten keinen großen Schaden an. Nur selten verletzen oder töten sie jemanden."
Tja, ab und zu werden die Menschen getoetet, aber fuer den Herrenmensch Guitmair, das sind keine grossen Schaden. Sind ja bloss Juden.
Hallo, TAZ, geht es noch Menschensverachtentender?
31.12.2008 01:08 Uhr
von Punkow:
Ihr verwechslt hier glaube ich David und Goliath; denn Israel ist das kleine und unsichere Land im Nahem Osten, nicht die Arabisch-islamische Front, die ihm gegenübersteht. Es bleibt dabei: wenn die Araber ihre Waffen ablegen, kann es Frieden geben; doch wenn Israel seine Waffen ablegt, bedeutet es seinen sofortigen Tod.
31.12.2008 00:10 Uhr
von goropi:
Also, bei aller Guete, aber "Stress machen" zu befuerworten (oder hab ich den Artikel falsch verstanden?) ... wat soll det? Meiner bescheidenen Meinung nach (bescheiden im Geiste, sei's gegeben) verhalten sich sowohl David als auch Goliath idiotisch, und dass das nichts Neues ist, auch schon lang klar. Na, sagen wir "unvernuenftig", damit ich hier nicht "Stress kriege, Alder". :-\
30.12.2008 23:18 Uhr
von bluitgen:
Die Dreckschleuder der taz
erklärt den ewigen Juden, was sie gefälligst auszuhalten haben. Eine erbärmliche, antisemitische Tirade in einem Blatt, von dem ich schon lange nichts mehr erwarte. Ihr seid so bäh!
30.12.2008 22:15 Uhr
von marlis büsching:
gut geschrieben der Artikel...
Aber:
ist es nicht ein kleiner Goliath gegen einen großen David? und das Dumme, rings herum sitzen viele kleinen Goliaths, die ihre Steinsschleudern (und ihre Speere werfen möchten), selbst wenn sich David mit Goliath versöhnen würde....die anderen Goliaths werden es nicht zulassen....
30.12.2008 21:30 Uhr
von lion:
Alle Bundesbürger müssen sich, angesichts der vollkommen einseitigen Stellungnahme von Frau Merkel zu Gunsten Israels fragen, ob der Holocaust uns nicht lehren sollte die Schwachen in Schutz zu nehmen. Der israelische Staat überschreitet bald wirklich alle Grenzen der Humanität. Man vermisst aber auch eine angemessene Reaktion der arabischen Liga - sind wohl tatsächlich nur Marionetten.
30.12.2008 20:28 Uhr
von emil:
der kommentar vergisst die sehr wichtige tatsache, dass die hamas mit ihren raketen und sonstigen anschlagsversuchen auch dem rest der palästinenserinnen und palästinensern "stress" bereitet (um das wort des artikels zu verwenden), da sie israelische reaktionen provoziert, die dann auch mehr oder weniger unbeteiligte in mitleidenschaft ziehen. an den opfern der israelischen angriffen ist die hamas insofern mindestens zur hälfte mitschuld.
und so geht das im prinzip hin und her seit mehr als 60 jahren, ohne aussicht auf nachhaltigen frieden, solange die kriegstreiber aller seiten in ihre jeweiligen lager dominieren, und je länger, umso schwieriger wird es, aus diesem sumpf heraus zu kommen. die vermeintlichen befreier sind oft gerade diejenigen, die alles noch tiefer in den sumpf ziehen. auch daher hinkt der vergleich mit david und goliath ziemlich stark.
30.12.2008 20:21 Uhr
von Johannes Ripalda:
Das Problem ist, dass es auf der anderen Seite niemanden gibt, mit dem Israel reden oder gar verhandeln könnte. Der Rest des Artikels: der heute übliche Antizionismus; wofür der die Ersatzhandlung darstellt, hat sich mittlerweile ja auch in linken Kreisen herumgesprochen.
30.12.2008 19:32 Uhr
von Claudius Merker:
Wie immer!
1. Die Hamas hat - wie immer - den Waffenstillstand einseitig mit Israel aufgekündigt!
2. Die Hamas hat - wie immer - hunderte von Raketenangriffen gegen Israel gestartet,
ohne Rücksicht auf die eigenen Zivilisten.
3. Die EU (inkl. Steinmeier) hat die Hamas - wie immer - gewähren lassen! Kein Aufruf die Angriffe einzustellen!
4. Israel hat - wie immer - der Hamas zigfach mit Vergeltung gedroht und
die Einstellung der Angriffe gefordert!
5. Israel ist dann - wie immer - zur Selbstverteidigung übergegangen!
6. Die EU (inkl. Steinmeier) hat - wie immer - die Einstellung der Angriffe gefordert!
5. Für die taz sind - wie immer - getötete israelische Zivilisten zahlenmäßig gegen palestinensische aufzurechnen: Je weniger, umso humaner der, der es angerichtet hat!
Wie immer!
30.12.2008 19:08 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Es wird wirklich Zeit, daß diese israelischen Strauch-, und vor allem Land-, Diebe mal lernen, was ihre ständige Kriminalität für Folgen hat. Ich hoffe, die Araber einigen sich und schlagen voll und gnadenlos zurück!
30.12.2008 18:03 Uhr
von bewegungsmelder:
Einerseits gut erkannt, dass Hamas mit ihren Kassam Raketen nicht wirklich was gegen Israel ausrichten kann. Andererseits, wozu schiessen sie sie dann überhaupt ab? Um vor der eigenen Bevölkerung als Helden dazustehen, die den 'zionistischen' Feind bekämpfen? Um eine Daseinsberechtigung zu haben? Um Israel zum Gegenschlag zu provozieren, damit es vor der Weltgemeinschaft als Täter dasteht? Und damit das auch medienwirkam genug ist, müssen möglichst viele Kinder und Unschuldige sterben. Das erreicht man, indem man sich hinter eben diesen Kindern und Unschuldigen versteckt. Warum nur kommt mir die Hamas immer mehr wie eine Mörderbande vor, die es geschickt versteht, das israelische Militär zum Handlanger seiner eigenen Mordtaten zu machen?