Microsoft schließt Sicherheitslücke: Falsche Startbuttons
Microsoft muss mal wieder eine kritische Sicherheitslücke in Windows stopfen. Angreifer konnten über manipulierte "Verknüpfungen" die Kontrolle über den PC übernehmen.
SAN FRANCISCO afp | Der US-Softwareriese Microsoft hat eine kritische Sicherheitslücke in seinem Betriebssystem Windows geschlossen. Diese habe es Angreifern erlaubt, die Kontrolle über Computer zu übernehmen, wie das Unternehmen am Montag (Ortszeit) mitteilte.
Durch die Sicherheitslücke war es demnach möglich, Verknüpfungen zu sabotieren. Diese Symbole legen Nutzer etwa auf dem Desktop oder im Startmenü an, um von dort Programme wie einen Internetbrowser oder eine Office-Anwendung aufzurufen. Manipulierte Verknüpfungen konnten laut Microsoft Schadsoftware aufrufen.
Gleich mehrere Familien von Schadsoftware zielten laut Microsoft auf die nun geschlossene Sicherheitslücke. Angriffe richteten sich demnach unter anderem gegen Kraftwerke und andere wichtige Infrastruktur. Der Konzern forderte die Nutzer aller Windows-Versionen auf, ihr Betriebssystem dringend auf den aktuellen Stand zu bringen, um ihren Computer zu schützen.
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