Die „FTD“ ist Geschichte, die „Rundschau“ insolvent. Jetzt rufen alle nach Subventionen für Zeitungen. Doch taugen die Modelle in Europa als Vorbilder?
Eine sterbende Branche dominiert die öffentliche Meinung. Und jetzt will sie auch noch subventioniert werden. Wenn man in einem Loch sitzt, sollte man aufhören zu graben!
29.12.2012 08:09 Uhr
von Keine Subventionen:
Zeitungen werden immer gelesen. Da muß sich die Presse was einfallen lassen. Für die SZ zahlt man für ein jährliches ABO 512,- € und bekommt dafür einen Papierstapel von ca. 1 mtr. Höhe.
18.12.2012 13:40 Uhr
von Kaboom:
@Peter
Wenn Sie die FTD für "links" halten, halten Sie vermutlich die NPD für eine liberale Partei, oder?
18.12.2012 00:28 Uhr
von Jörn:
Mein Mitgefühl für die deutsche Presse hält sich in Grenzen. Seit der Berichterstattung über den Linienrichtermord in den Niederlanden, in der in praktisch jeder Zeitung unserer Nachbarstaaten die Herkunft der Täter ohne Zensur veröffentlich wurde, nur nicht in der deutschen, lese ich konsequent nur noch NZZ, Telegraaf, Haaretz und Aftenposten.
Ich zahle defintiv nicht für linksgrüne Umerziehung. Von der Presse erwarte ich gottverdammt nochmal Fakten, und von der deutschen Presse bekomme ich diese offenbar nicht.
Meine Wut richtet sich nicht gegen Marrokaner. Das sind keine schlechteren Menschen als wir. Meine Wut richtet sich gegen die linksgrüne Bevormundung und Wahrheitsverzerrung, die mich zum schlechteren Menschen erklären will, wenn ich gottverdammt nichts anderes fordere als FAKTEN!
11.12.2012 00:24 Uhr
von Ullrich Mies:
@Peter
Ahnungslose Schwachmatiker "erschadenfreuen" sich über "linke Zeitungen", die untergegangen sind. Welch dämliches Niveau!
Seit wir lesen können, war die FTD immer eine 100%ige Zeitung der Firma Bertelsmann und als solche stets frei vom Verdacht linkes Gedankengut zu verbreiten. Die Bertelsmann-Stiftung ist die neoliberale Dreckschleuder des Landes, Herr Peter.
Frei von linkem Gedankengut war seit vielen Jahren auch das SPD Hausblatt FR. Der SPD kann seit Schröder auch nicht vorgeworfen werden, irgendetwas mit linkem Gedankengut zu tun zu haben. Sie ist die "Königsmacherin" des rechten Ultras Steinbrück.
Wer sich also "erschadenfreut", sollte seinen niedrigen Instinkten wenigstens an der "rechten" Stelle nachkommen.
10.12.2012 18:30 Uhr
von Synoptiker :
Zeitungen, die es in diesem Markt nicht schaffen,gehören abgeschafft. Und zwar schon deshalb, weil die online-Kommunikation strukturell dem Individuum mehr Freiheiten gewährt als die Verleger-Presse es je zugelassen hat. Die Demokratie bekommt einen neuen Schwung, weil nun jeder das schreiben kann, was er möchte und keine Redaktion, Verleger zensiert! Außerdem wollen junge Menschen keine Zeitung mehr abonieren, die Werbung ins Internet abwandert und so der Leser-Nachwuchs ausbleibt. In 10 bis 15 Jahren wird es keine Zeitungen mehr geben, weil die Kommunikation andere Wege gehen wird, bzw Zeitungen online gehen müssen - also neue innovative Formate müssen gefunden werden!
09.12.2012 14:56 Uhr
von Peter:
Tja, wenn man nur linke Unwahrheit publiziert muss man sich nicht wundern, wenn man von der Bildfläche verschwindet. Irgendwann merkt auch der letzte Dumme, dass man für Lügen nicht auch bezahlen sollte. Und Tschüss!!!!! Sie können ja in Afghanistan oder Saudi Arabien schreiben, haha!!! Von mir keinen cent.
09.12.2012 12:59 Uhr
von SunJohann:
@Stephan Die automatische Subvention für alle gibt es bereits tatsächlich - unter dem Namen Inflation.
08.12.2012 01:22 Uhr
von Cordula Menzel:
“Sie lügen wie gedruckt – wir drucken wie sie lügen!”, dieser kritische bissige Leitspruch der jungen Welt gibt, so denke ich, genau das wieder, was ich von einer qualitativ guten Zeitung erwarte, die die Vierte Gewalt im Land sein will und muss. http://www.jungewelt.de/2012/12-08/index.php Anders zu sein als all die Mainstream-Zeitungen, kritisch und angriffslustig die Regierungspolitik begleitend, kein Verlautbarungsorgan der Regierung oder einer Partei zu sein, den Minderheiten und denen, die keine Lobby haben, Gehör zu verschaffen, Alternativen zu einer krisengeschüttelten und korrupten Gesellschaft der Bänker und Lenker aufzeigen, investigativer Journalismus, dem die Recherche wichtiger ist als der Profit der Medienkonzerne, das muss der Anspruch sein, in Deutschland wie in den anderen europäischen Staaten.
07.12.2012 19:29 Uhr
von Leserin:
@Unglücklich: Ihre Idee ist interessant und meiner Meinung nach wirklich unterstützenswert, obwohl ich gerne Deutschlandfunk und WDR höre. Zeitungen sollten auf einer Stufe stehen mit Radio und TV. Zudem müssen sie, meiner Meinung nach, in der heutigen, vom Internet geprägten Zeit, besonders unterstützt werden, bis es hoffentlich bald zu einem Gleichgewicht aus Qualitäts-Journalismus in Zeitungen, sowie in Online-Medien kommt. Allerdings ist die Phase des Übergangs sicherlich keine Leichte.
07.12.2012 14:55 Uhr
von Magdalena Arfert:
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky http://www.ossietzky.net/
07.12.2012 14:47 Uhr
von Stephan Hedy:
Bei der Halbierung der Bauwirtschaft,(Ende der 90-er)waren Sie und andere Artgenossen, noch andere Meinung!!! Der Markt wird es schon richten!
Mit kapiotalistischem Gruß
Stephan Hedy Stuttgart
07.12.2012 12:42 Uhr
von Stephan:
Ich möchte auch subventioniert werden. Wie wäre es mit einer automatischen Subvention für alle?
07.12.2012 11:37 Uhr
von grifter:
Und wer Entscheidet dann, was Qualitätsjournalismus ist ??? Wieder die üblichen Verdächtigen aus Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, sogenannte gesellschftlich relevante Gruppen ? Bitte keine weiteren Subventionen mehr. Diese furchtbare sozialdemokratisierung des Lebens ist ein Irrweg.
07.12.2012 10:46 Uhr
von Dr. Benedikt Vallendar:
Katholische Kirchenzeitungen werden schon seit langem massiv von den Bistümern finanziell getragen - andernfslls wären sie gar nicht überlebensfähig. Beim Rheinischen Merkur haben die Bischöfe schon 2010 die Notbremse gezogen...
07.12.2012 10:37 Uhr
von Unglücklich:
Wir haben bereits ein sehr effektiv arbeitendes und bestehendes Finanzierungsmodell in Deutschland für Medien. Leider nur für manche. Warum wird der Rundfunkstaatsvertrag nicht ein Medienstaatsvertrag. Ich habe keinen Fernseher und höre praktisch nie Radio. Ich will dafür, daß die GEZ Zwangsabgabe für Zeitungen benutzt wird damit ich weiterhin "kostenlos" lesen kann. In einem freiheitlichen Staat sollte ich in der Lage sein zu entscheiden, welche Medien meine Unterstüztung bekommen.
07.12.2012 10:17 Uhr
von Pete:
Papperlapapp, Subventionen? Weg mit dem Rotz! Und den Öffentlichen Rundfunk gleich hinterher!
Leserkommentare
11.02.2013 10:59 Uhr
von Klaus:
Eine sterbende Branche dominiert die öffentliche Meinung. Und jetzt will sie auch noch subventioniert werden. Wenn man in einem Loch sitzt, sollte man aufhören zu graben!
29.12.2012 08:09 Uhr
von Keine Subventionen:
Zeitungen werden immer gelesen. Da muß sich die Presse was einfallen lassen.
Für die SZ zahlt man für ein jährliches ABO 512,- € und bekommt dafür einen Papierstapel von ca. 1 mtr. Höhe.
18.12.2012 13:40 Uhr
von Kaboom:
@Peter
Wenn Sie die FTD für "links" halten, halten Sie vermutlich die NPD für eine liberale Partei, oder?
18.12.2012 00:28 Uhr
von Jörn:
Mein Mitgefühl für die deutsche Presse hält sich in Grenzen.
Seit der Berichterstattung über den Linienrichtermord in den Niederlanden, in der in praktisch jeder Zeitung unserer Nachbarstaaten die Herkunft der Täter ohne Zensur veröffentlich wurde, nur nicht in der deutschen, lese ich konsequent nur noch NZZ, Telegraaf, Haaretz und Aftenposten.
Ich zahle defintiv nicht für linksgrüne Umerziehung. Von der Presse erwarte ich gottverdammt nochmal Fakten, und von der deutschen Presse bekomme ich diese offenbar nicht.
Meine Wut richtet sich nicht gegen Marrokaner. Das sind keine schlechteren Menschen als wir.
Meine Wut richtet sich gegen die linksgrüne Bevormundung und Wahrheitsverzerrung, die mich zum schlechteren Menschen erklären will, wenn ich gottverdammt nichts anderes fordere als FAKTEN!
11.12.2012 00:24 Uhr
von Ullrich Mies:
@Peter
Ahnungslose Schwachmatiker "erschadenfreuen" sich über "linke Zeitungen", die untergegangen sind. Welch dämliches Niveau!
Seit wir lesen können, war die FTD immer eine 100%ige Zeitung der Firma Bertelsmann und als solche stets frei vom Verdacht linkes Gedankengut zu verbreiten. Die Bertelsmann-Stiftung ist die neoliberale Dreckschleuder des Landes, Herr Peter.
Frei von linkem Gedankengut war seit vielen Jahren auch das SPD Hausblatt FR. Der SPD kann seit Schröder auch nicht vorgeworfen werden, irgendetwas mit linkem Gedankengut zu tun zu haben. Sie ist die "Königsmacherin" des rechten Ultras Steinbrück.
Wer sich also "erschadenfreut", sollte seinen niedrigen Instinkten wenigstens an der "rechten" Stelle nachkommen.
10.12.2012 18:30 Uhr
von Synoptiker :
Zeitungen, die es in diesem Markt nicht schaffen,gehören abgeschafft. Und zwar schon deshalb, weil die online-Kommunikation strukturell dem Individuum mehr Freiheiten gewährt als die Verleger-Presse es je zugelassen hat. Die Demokratie bekommt einen neuen Schwung, weil nun jeder das schreiben kann, was er möchte und keine Redaktion, Verleger zensiert!
Außerdem wollen junge Menschen keine Zeitung mehr abonieren, die Werbung ins Internet abwandert und so der Leser-Nachwuchs ausbleibt. In 10 bis 15 Jahren wird es keine Zeitungen mehr geben, weil die Kommunikation andere Wege gehen wird, bzw Zeitungen online gehen müssen - also neue innovative Formate müssen gefunden werden!
09.12.2012 14:56 Uhr
von Peter:
Tja, wenn man nur linke Unwahrheit publiziert muss man sich nicht wundern, wenn man von der Bildfläche verschwindet. Irgendwann merkt auch der letzte Dumme, dass man für Lügen nicht auch bezahlen sollte. Und Tschüss!!!!! Sie können ja in Afghanistan oder Saudi Arabien schreiben, haha!!! Von mir keinen cent.
09.12.2012 12:59 Uhr
von SunJohann:
@Stephan Die automatische Subvention für alle gibt es bereits tatsächlich - unter dem Namen Inflation.
08.12.2012 01:22 Uhr
von Cordula Menzel:
“Sie lügen wie gedruckt – wir drucken wie sie lügen!”, dieser kritische bissige Leitspruch der jungen Welt gibt, so denke ich, genau das wieder, was ich von einer qualitativ guten Zeitung erwarte, die die Vierte Gewalt im Land sein will und muss. http://www.jungewelt.de/2012/12-08/index.php
Anders zu sein als all die Mainstream-Zeitungen, kritisch und angriffslustig die Regierungspolitik begleitend, kein Verlautbarungsorgan der Regierung oder einer Partei zu sein, den Minderheiten und denen, die keine Lobby haben, Gehör zu verschaffen, Alternativen zu einer krisengeschüttelten und korrupten Gesellschaft der Bänker und Lenker aufzeigen, investigativer Journalismus, dem die Recherche wichtiger ist als der Profit der Medienkonzerne, das muss der Anspruch sein, in Deutschland wie in den anderen europäischen Staaten.
07.12.2012 19:29 Uhr
von Leserin:
@Unglücklich: Ihre Idee ist interessant und meiner Meinung nach wirklich unterstützenswert, obwohl ich gerne Deutschlandfunk und WDR höre. Zeitungen sollten auf einer Stufe stehen mit Radio und TV. Zudem müssen sie, meiner Meinung nach, in der heutigen, vom Internet geprägten Zeit, besonders unterstützt werden, bis es hoffentlich bald zu einem Gleichgewicht aus Qualitäts-Journalismus in Zeitungen, sowie in Online-Medien kommt. Allerdings ist die Phase des Übergangs sicherlich keine Leichte.
07.12.2012 14:55 Uhr
von Magdalena Arfert:
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky http://www.ossietzky.net/
07.12.2012 14:47 Uhr
von Stephan Hedy:
Bei der Halbierung der Bauwirtschaft,(Ende der 90-er)waren Sie und andere Artgenossen, noch andere Meinung!!!
Der Markt wird es schon richten!
Mit kapiotalistischem Gruß
Stephan Hedy
Stuttgart
07.12.2012 12:42 Uhr
von Stephan:
Ich möchte auch subventioniert werden. Wie wäre es mit einer automatischen Subvention für alle?
07.12.2012 11:37 Uhr
von grifter:
Und wer Entscheidet dann, was Qualitätsjournalismus ist ??? Wieder die üblichen Verdächtigen aus Kirchen,
Parteien, Gewerkschaften, sogenannte gesellschftlich
relevante Gruppen ? Bitte keine weiteren Subventionen mehr. Diese furchtbare sozialdemokratisierung des Lebens ist ein Irrweg.
07.12.2012 10:46 Uhr
von Dr. Benedikt Vallendar:
Katholische Kirchenzeitungen werden schon seit langem massiv von den Bistümern finanziell getragen - andernfslls wären sie gar nicht überlebensfähig. Beim Rheinischen Merkur haben die Bischöfe schon 2010 die Notbremse gezogen...
07.12.2012 10:37 Uhr
von Unglücklich:
Wir haben bereits ein sehr effektiv arbeitendes und bestehendes Finanzierungsmodell in Deutschland für Medien. Leider nur für manche. Warum wird der Rundfunkstaatsvertrag nicht ein Medienstaatsvertrag. Ich habe keinen Fernseher und höre praktisch nie Radio. Ich will dafür, daß die GEZ Zwangsabgabe für Zeitungen benutzt wird damit ich weiterhin "kostenlos" lesen kann. In einem freiheitlichen Staat sollte ich in der Lage sein zu entscheiden, welche Medien meine Unterstüztung bekommen.
07.12.2012 10:17 Uhr
von Pete:
Papperlapapp, Subventionen?
Weg mit dem Rotz!
Und den Öffentlichen Rundfunk gleich hinterher!