Messerattacke in Ludwigshafen: Polizist erschießt Obdachlosen
In Ludwigshafen hat die Polizei einen Obdachlosen erschossen. Dieser habe zwei Polizisten unvermittelt angegriffen und sei nicht anders zu stoppen gewesen.
dpa | Ein Polizist hat einen Obdachlosen in der Innenstadt von Ludwigshafen erschossen. Der 42-Jährige habe zwei Polizeibeamte einer Fußstreife am Mittwoch ohne Vorwarnung mit einem Messer angegriffen, teilte die Staatsanwaltschaft Frankenthal mit.
„Der Angriff konnte nur noch durch Schusswaffengebrauch abgewehrt werden“, erklärte die Ermittlungsbehörde.
Wer von den beiden Polizisten geschossen habe, müsse noch ermittelt werden. Über die Motive des Angreifers war auch am Donnerstag nichts bekannt.
Dem verletzten Polizisten geht es inzwischen besser. Die Leiche des 42-Jährigen wurde obduziert.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert