piwik no script img

was fehlt ...... Deutsch in Indien

So einfach lässt sich der Deutsche nicht abspeisen. Nachdem das indische Bildungsministerium angekündigt hatte, ein 2011 begonnenes Programm „Deutsch an 1000 Schulen“ auslaufen zu lassen, bemüht sich das Auswärtige Amt nun um eine Korrektur der Entscheidung. „Wir sind nach unseren Gesprächen zuversichtlich, dass dieses erfolgreiche Programm weitergeführt wird“, hieß es im Auswärtigen Amt am Dienstagabend auf Anfrage.

Und liefert auch gleich die Argumente mit – natürlich auf Deutsch: Deutsch sei eine moderne Fremdsprache; sie habe an indischen Schulen großen Zuspruch erfahren. Auch die deutsche Wirtschaft sei an dem Programm interessiert. Das Außenministerium hatte zusammen mit dem Goethe-Institut und dem staatlichen indischen Schulverband „Kendriya Vidyalaya Schulen“ die Initiative vereinbart. Es fördert das Projekt mit jährlich rund 700.000 Euro. Insgesamt erhielten im Schuljahr 2013/14 bereits rund 100.000 Schüler an fast 700 indischen Schulen Deutschunterricht. Eigentlich wollte die Bundesregierung das Programm mit der indischen Seite um drei Jahre verlängern. (rtr)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare