was alles nicht fehlt:
Abschied einer Großen: Torhüterin Almuth Schult hat das Ende ihrer Laufbahn verkündet. Die 34- Jährige stand zuletzt in den Vereinigten Staaten bei Kansas City Current unter Vertrag. Sie bestritt 66 Länderspiele und prägte eine Ära beim VfL Wolfsburg, mit dem sie sechs Mal deutsche Meisterin, acht Mal DFB-Pokalsiegerin und 2014 Champions-League-Siegerin wurde. Im Nationalteam holte Schult unter anderem Olympisches Gold in Rio. Bekanntheit erlangte sie in der deutschen Öffentlichkeit aber vor allem mit ihrem Einsatz für Gleichberechtigung von Frauen im Fußball. So war Almuth Schult etwa Mitbegründerin der Initiative Fußball Kann mehr und arbeitete bei der Entwicklung neuer Fifa-Regularien zum Mutterschutz mit. In einer als angepasst geltenden Spielerinnengeneration war es vor allem Schult, die sich öffentlich mit den Mächtigen anlegte. Als eine der wenigen Fußballerinnen setzte sie zudem ihre Karriere neben der Mutterschaft fort. Seit 2021 ist Schult auch prominente TV-Expertin.
Mehr Kohle für Pfeile: Der Weltverband PDC hat das Preisgeld für Darts-Weltmeister:innen verdoppelt und das Feld der Teilnehmenden von 96 auf 128 Spieler:innen ausgedehnt. Ab dem Turnier 2026, das im Dezember dieses Jahres in London beginnen wird, soll Titelträgerin oder Titelträger eine Million Pfund erhalten. In den vergangenen Jahren wurden 500.000 Pfund für den bedeutendsten Titel der Darts-Saison ausgerufen. Die Aufstockung des WM-Feldes um 32 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bereits antizipiert worden. Damit müssen künftig auch alle Topspieler:innen in der ersten Runde antreten. Die Darts-WM funktioniert künftig wie ein Grand-Slam-Turnier im Tennis. Es wird weiter ausschließlich im K.o.-Modus gespielt. Im Vergleich zum bisherigen Turnierablauf gibt es so auch 32 zusätzliche Spiele und acht extra Sessions. Die Spieler:innen, die in Runde eins scheitern, bekommen statt 7.500 Pfund künftig 15.000 Pfund. Auch bei weiteren Turnieren werden die Preisgelder erhöht.
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