taz Panter Preis 2013

"Verdient hätten ihn alle"

An der LeserInnenwahl beteiligten sich so viele wie noch nie. Die GewinnerInnen küren wir am 14. September.

Briefe über Briefe: Viel Post für den Panter Preis Bild: Jakob Werlitz

Nach vier Wochen endete am 1. September die Abstimmung für den taz Panter Preis der LeserInnen 2013. Insgesamt erreichten uns in diesem Jahr 8926 Zusendungen und damit fast 4000 mehr als noch im Vorjahr – damals lag die Beteiligung bei 5242 Zuschriften. Das bestärkt uns nicht nur in der grundsätzlichen Idee des Panter Preises, sondern zeigt auch, dass die Öffnung für Gruppen und Initiativen das Interesse am Panter Preis weiter steigern konnte.

Neben zahlreichen Emails fanden auch 503 Briefe, Postkarten und Faxe ihren Weg in die Rudi-Dutschke-Straße. Dabei freuten wir uns in diesem Jahr wiederum über zahlreiche kreative Bilder und Beilagen in den Briefen, viel Lob und Anerkennung für unsere Nominierten und all die anderen positiven Anmerkungen. Selbst wenn es da hieß "ihr seid GEMEIN und GRAUSAM!!" war dies kein Grund zu Sorge, beschwerte sich der Leser doch nur darüber, dass er "nur EINE Stimme abgeben" durfte und das, bei all den "tollen Menschen und Projekten zur Auswahl". Oder wie ein weiterer hin- und hergerissener Leser schrieb: "Verdient hätten ihn alle".

Entsprechend knapp wurde es schließlich am Ende der LeserInnenwahl. Wer letztendlich den Preis in Empfang nehmen und sich über die 5.000€ Preisgeld freuen darf, wird jedoch erst am 14. September bekannt gegeben. Dann findet unter der Schirmherrschaft der taz Panter Stiftung im Deutschen Theater in Berlin die große Preisverleihung statt. Als Moderatorin konnten wir hierfür die langjährige Aspekte-Moderatorin Luzia Braun gewinnen, die zusammen mit taz.eins Redakteur Gereon Asmuth durch den Abend führen wird.

Zu diesem Anlass wird neben dem Panter Preis der LeserInnen ein zweiter Preis von einer Jury aus taz-RedakteurInnen und Prominenten an einen der verbliebenen Nominierten vergeben. In der Jury werden unsere stellvertretende Chef-Redakteurin Sabine am Orde und Auslandsredakteur Bernd Pickert namhaft verstärkt von Kabarettist Frank-Markus Barwasser (alias Erwin Pelzig), der Aktivistin Jutta Sudermann sowie dem ehemals selbst Nominierten Dr. Turgut Altug. Musikalisch wird die Berliner Gipsy-Punk Band BudZillus für die entsprechende Würze sorgen.