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die anderen über den irakkrieg und hillary clinton

Zur Irak-Studiengruppe in den USA schreibt die linksliberale britische Zeitung The Guardian: Die Bedeutung der Irak-Studiengruppe (ISG) unter der Leitung des früheren Außenministers James Baker wird von Tag zu Tag größer. Wer ein realistischeres und weniger doktrinäres Herangehen will, muss echten Druck auf die ISG ausüben, sodass sie mutige neue Lösungen vorlegt. Das schließt Tony Blair ein, dessen Vorschläge an Baker morgen veröffentlicht werden sollten. Wie der US-Präsident muss auch der britische Premierminister sich der Tatsache stellen, dass der zentrale Fokus seiner Außenpolitik ein Fehlschlag war und dass wir uns in einer neuen Ära befinden.

Die Turiner Zeitung La Stampa fragt nach der politischen Zukunft von Hillary Clinton: Sie hat nicht einmal ihre Wahlkampfbüros geschlossen. Das dürfte bereits einiges über die Ambitionen von Hillary Clinton mit Blick auf die Präsidentenwahlen 2008 aussagen. Viele Demokraten betonen, sie sei in Teilen der Wählerschaft zu verhasst, um es zu schaffen – während diverse Politologen der Republikaner zu Gott beten, dass sie kandidieren wird. Ein anderes Problem im Falle einer Kandidatur wäre es, wie der Faktor Bill einzuschätzen wäre. Die Hilfe des Expräsidenten ist derzeit sicherlich ein Plus für die ehemalige First Lady, aber bei einer Kandidatur könnte sie ihm auch schaden.