das wichtigste : FDP verweigert Merkel die Stimme
BERLIN ap/dpa ■ Die FDP will der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel bei der Kanzlerwahl im Bundestag die Stimme verweigern. Der frühere Wunschpartner der Union vertrat gestern außerdem die Auffassung, dass das Bündnis aus Union und SPD als „Kartell der Wahlverlierer“ keine zwei Jahr halte und die Gefahr von Stillstand bestehe. Derweil haben die Grünen das „Postengezerre und Personalgezocke“ von SPD und Union kritisiert. „Es war ein schlechter Start für die große Koalition“, sagte Grünen-Chef Bütikofer gestern. „Während die Bürgerinnen und Bürger sich fragen, was wird, fragen sich Union und SPD: Wer wird was?“ Die Linkspartei erwartet von der ersten deutschen Bundeskanzlerin keine Änderung der bisherigen Politik. Es gebe nur einen Frisurenwechsel im Kanzleramt, sagte der Vorsitzende Bisky.
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