bundeswehr: soldatinnen noch nicht nicht gleichwertig:
Wissenschaftler der Bundeswehr halten die Integration von Soldatinnen für noch nicht gelungen. Die Behauptung der Bundeswehr, die Integration der Frauen sei erfolgreich abgeschlossen, sei falsch, erklärte ein Mitarbeiter des Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr am Donnerstag. Vielmehr müsse auf der Hardthöhe daran gearbeitet werden, dass die Soldatinnen sich als gleichwertig erwiesen. Die jungen Damen müssten endlich lernen, wie man Dosenbier auf ex trinkt, auf Bahnsteigen herumpöbelt und unbeteiligte Reisende während der Heimfahrt mit lauten Rülpsern aus den Zugabteilen vertreibt. Derzeit biete das Gros der weiblichen Knobelbecher der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild der deutschen Armee. Der Sprecher des Sozialwissenschaftlichen Instituts forderte den Verteidigungsminister auf, entsprechende Ausbildungskurse für Soldatinnen anzubieten. Rudolf Scharping müsse den Ernst der Lage endlich begreifen und notfalls als oberster Dienstherr persönlich eingreifen. Schließlich sei Scharping ein gewiefter Marketingexperte.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen