Was fehlt …: … die Wüste unterm Stachus
Nein, „Hillary“ wurde nicht heimlich von saudi-arabischen Prinzen ausgesetzt, die zum Shopping in der bayerischen Hauptstadt weilten. Das Wüstenbussard-Weibchen wird vom Management der Einkaufspassagen unter dem Münchner Karlsplatz ganz bewusst auf Jagdtour geschickt. Es soll im tiefergelegten Konsumparadies Tauben jagen. Das sei die „schonendste Methode für die Passanten“, erklärt Chefin Inge Vogt.
Zuvor hatte die Leitung der Einkaufspassagen auf Falkenschreie aus Lautsprechern gesetzt. Aber das half nur wenig gegen Vogelschiss auf Prada-Top und Trachtenjanker. Die Tauben hielten die Schreie wahrscheinlich für Parfümwerbung. „Hillary“ fliegt zunächst fast täglich an 60 Tagen zu unterschiedlichen Zeiten. Danach soll sie seltener zum Einsatz kommen, bis das Problem beseitigt ist. (dpa)
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