■ Volksuni: Zukunftsarbeit
Berlin (taz) – Unter dem Motto „Zukunftsarbeit – Für einen neuen Gesellschafts- und Geschlechtervertrag“ beginnt am 2. Juni die 16. Berliner Volksuni. Das Programm für die drei Uni-Tage ist so umfangreich wie nie zuvor: 200 ReferentInnen diskutieren in mehr als 100 Veranstaltungen aktuelle Fragen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Die Eröffnungsveranstaltung steht im Zeichen des Gedenkens an das Kriegsende, weil der Weg in die Zukunft nur über eine stete Vergegenwärtigung der Vergangenheit führen könne. Einzelheiten können dem Programmheft entnommen werden, das über das Volksuni-Büro in der Friedrichstraße 165, 10117 Berlin, oder unter Tel. 030/4559998 erhältlich ist.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen