: Umweltschutz wird Beschäftigungsfaktor
In Berlin sind im Bereich Umweltschutz 50.000 Menschen beschäftigt. Weitere 7.000 könnten einen Arbeitsplatz finden, wenn die Berliner Nachfrage nach Umweltschutzleistungen in der Stadt selbst befriedigt werden könnte. Dies geht aus einer Modellrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die Umweltsenator Hassemer gestern vorstellte. Er sagte, Berlin habe die besten Voraussetzungen, an dem Zukunftsmarkt Umwelttechnik teilzuhaben. 70 Milliarden Mark Umweltinvestitionen, die man in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in der Stadt erwarte, seien eine große Chance für den Arbeitsmarkt. Allein bis zum Jahr 2000 könnten so 60.000 Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden.dpa
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen