piwik no script img

Thema heute

In Rußland regiert zur Zeit nicht zuletzt „Väterchen Chaos“. Da wird der Rubel vom Dollar überrollt, der Wohnungsmarkt in ein Haifischbecken verwandelt und so manches Hirn in beständig ansteigenden Wodkaströmen ertränkt. Dies ist das bröckelige gesellschaftliche Fundament, auf dem sich die russische Frauenbewegung derzeit formiert. Ein aktueller Situationsbericht aus St. Petersburg und ein Gespräch mit prominenten russischen Feministinnen auf Deutschlandbesuch werfen einen Blick auf die Probleme, Ziele und das Selbstverständnis der Frauenbewegung in Rußland.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen