■ Tennis: No dope
Boris Becker und die Spielervereinigung ATP haben ihren Disput beigelegt. Becker korrigierte seine Aussage, daß im Profi-Tennis Doping durchaus gang und gäbe wäre, nach einer mehrstündigen Unterhaltung mit ATP-Präsident Mark Miles. „Ich habe nie einen Tennisspieler des Drogenmißbrauchs angeklagt“, sagt Papa Becker heute. Zudem sei er nach dem Gespräch überrascht gewesen über das Ausmaß der Anti-Doping-Maßnahmen. 1993 habe die ATP 431 Tests angestellt – ohne einen positiven Befund. Im Jahr 1992 allerdings lag die Trefferquote bei 4 von 424 Proben. Und damit der Prozentsatz (0,94) höher als im Radsport, wo Doping fast als Kavaliersdelikt gilt (0,75).
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