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Archiv-Artikel

TAZ SALON: „CHINAS HALBE ÖFFNUNG“ Deng Xiaoping und seine Reformen

Die Jubiläen decken sich: Vor 110 Jahren wurde Chinas großer Reformer Deng Xiaoping geboren. Vor 25 Jahren ließ der Mann, der China in den Kapitalismus führte, das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian‘anmen) anrichten und so den Versuch unterdrücken, neben der wirtschaftlichen die politische Freiheit zu etablieren. taz-China-Korrespondent Felix Lee (l.) hat sich Dengs in einer Biografie angenommen, aus der er im taz Salon im Kulturhaus 73 las. Moderiert vom Redaktionsleiter der taz.nord, Jan Kahlcke, erzählte er, dass es vielen Chinesen materiell noch nie so gut gegangen sei wie heute – aber auch die Unzufriedenheit selten so groß gewesen sei. Die Menschen hätten sich an den Wohlstand gewöhnt. FOTO: HANNES VON DER FECHT

Felix Lee, Macht und Moderne, Rotbuch 2014, 304 S., 25 Euro