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■ ReiseNotizenSeefahrer

Die Zahl der Deutschen, die den festen Boden zeitweise gegen Schiffsplanken eintauschten, ist 1998 erneut angestiegen. Nach einer Studie des „Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbands (DRV)“ buchten rund 420.000 Urlauber eine Schiffspassage von mindestens vier Tagen, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei entschieden sich über 306.000 für eine Hochseereise, acht Prozent mehr als 1997. Nicht ganz die Vorjahreszahlen erreichte dagegen die Flußschiffahrt, die auf 113.000 Passagiere kam. Grund dafür seien vor allem die massiven Rückgänge bei den Nil-Kreuzfahrten nach dem Terroranschlag in Luxor im November 1997. Am häufigsten waren Hochsee- Kreuzfahrten mit einer Dauer von vier bis zwölf Tagen gefragt, die von 70 Prozent der Passagiere gebucht wurden. Wie bisher blieb das Mittelmeer mit einem Drittel aller Buchungen das beliebteste Ziel der Kreuzfahrer, vor Europas nordischen Gewässern mit 23 und der Karibik mit 22 Prozent. Im Schnitt ließen sich die Deutschen ihre Kreuzfahrt pro Tag 362 Mark kosten. faf

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen