: Protest gegen Mauer-Schüsse
Der Berliner Senat hat angesichts des vermutlichen Fluchtversuchs dreier DDR-Bürger vom vergangenen Samstag Protest dagegen erhoben, daß Menschen mit Gewalt am Verlassen ihres Landes gehindert werden. Senatssprecher Werner Kolhoff erklärte am Dienstag unter Hinweis auf Schüsse, die dabei nach Zeugenangaben am Grenzübergang Drewitz abgegeben worden waren: „Die Verantwortlichen in der DDR werden aufgefordert, mehr als bisher darüber nachzudenken, weshalb Menschen unter Inkaufnahme von Risiken für Leib und Leben die DDR verlassen wollen.“
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen