■ PANZERAFFÄRE: Stoltenberg klebt weiter am Ministersessel
Bonn (taz) — Bundesverteidigungsminister Stoltenberg kämpft weiter. Um der Kritik an seiner Amtsführung die Spitze zu nehmen, kündigte er gestern die Versetzung eines Spitzenbeamten in den einstweiligen Ruhestand an. Ministerialdirigent Ruppert, Leiter der Rüstungsabteilung von Stoltenberg, soll der eigentliche Übeltäter in der Panzeraffäre sein. Ruppert hat angeblich weisungswidrig den Beschluß des Bundestages, die Panzerlieferungen an die Türkei zu stoppen, unterlaufen. SPD und Grüne fordern dennoch die Entlassung Stoltenbergs. Am Donnerstag wird der Bundestag in einer Sondersitzung das weitere Schicksal Stoltenbergs und Hennigs diskutieren. SEITE 2
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