piwik no script img

Na endlich

Schudoma ist Chefin des Landessozialgerichts

Nach jahrelanger Vakanz ist das höchste Amt beim Landesso­zialgericht Berlin-Brandenburg wieder besetzt. Sabine Schudoma erhielt am Freitag in Potsdam die Urkunde über ihre Ernennung zur Präsidentin.

Die Stelle war seit 2014 vakant, nachdem die vorige Präsidentin in den Ruhestand gegangen war. Die Neubesetzung der Position dauerte auch deshalb so lange, weil sich mehrere Verwaltungsgerichte damit befassen mussten. Ein Mitbewerber hatte versucht, Schudomas Ernennung zu verhindern. Im Juni stellte das Oberverwaltungsgericht fest, dass die Auswahlentscheidung nicht zu beanstanden sei.

Die 58-jährige Schudoma war seit 2004 Präsidentin des Berliner Sozialgerichts. Sie steht der SPD nahe. Der unterlegene Kandidat war der Favorit des früheren CDU-Justizsenators Thomas Heilmann. (taz, dpa)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen