: Methan-Regeln in der EU später
Kommission für Verschiebung von Vorgaben für das Treibhausgas
Die EU-Kommission zeigt sich offen für einen späteren Start von neuen Klimaschutzregeln für das Treibhausgas Methan. Nachdem er die Bedenken einer Mehrheit der Mitgliedstaaten angehört habe, wolle er Möglichkeiten zur Verschiebung des Inkrafttretens prüfen, sagte Energiekommissar Dan Jørgensen am Rande eines Treffens mit EU-Energieministern in Dublin.
Konkret geht es um Vorschriften zum Import von fossilen Brennstoffen, die ab Januar 2027 gelten sollen. Jørgensen sagte, er wolle seine rechtlichen Möglichkeiten prüfen. „Und letztlich liegt es natürlich auch an den Mitgesetzgebern, ob wir uns dafür entscheiden, dies zu tun.“
Methan ist ein starkes Treibhausgas und für Klimaerwärmung und Luftverschmutzung verantwortlich. Es entsteht in der Landwirtschaft, auf Mülldeponien und in der Öl- und Gasindustrie. Seit 2024 sind in der EU Regeln in Kraft, die für weniger Emissionen im Energiesektor sorgen sollen. Ab 2027 müssen Unternehmen für bestimmte Lieferverträge nachweisen, dass der Produzent im Herkunftsland seine Emissionen mindestens so sorgfältig überwacht und dokumentiert, wie es die EU von ihren Unternehmen verlangt. (dpa)
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