■ Kurdistan: Gegen Autonomie
Ankara (AFP) – Mit der Lage im kurdischen Nordirak befassen sich heute die Außenminister der angrenzenden Staaten Türkei, Iran und Syrien. Das eintägige Treffen in der türkischen Hauptstadt Ankara, das auf Betreiben der Türkei zustande kommt, dürfte in Abwesenheit von Vertretern der irakischen Regierung und Opposition stattfinden. Über die Teilnahme kurdischer Politiker wurde zunächst nichts bekannt. Westlichen Diplomaten in Ankara zufolge werden die Außenminister versuchen, sich auf eine gemeinsame Politik gegen Unabhängigkeitsbestrebungen in Irakisch-Kurdistan zu einigen. Außerdem stehen Maßnahmen auf der Tagesordnung, um ähnliche Bestrebungen in Gebieten der beteiligten Staaten zu bekämpfen, in denen kurdische Minderheiten leben.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen