Konzert: Die ganze Welt in fünf Tönen
Als Jim Jarmusch für seine Tragikkomödie „Broken Flowers“ (2005) einige Songs verwendet, die Anfang der 1970er in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba entstanden waren, verhalf er ihrem Schöpfer damit zu einem unerwarteten Comeback: Mulatu Astatke, Vibrafonist und Perkussionist, firmierte fortan als „Godfather of Ethio-Jazz“. Kein Wunder, denn die psychedelischen Instrumentals des 73-jährigen sind einfach zu schön. Sie verschmelzen äthiopische Pentatonik, also auf fünf Tönen basierende Skalen, mit klassischem Jazz.
Mulatu Astatke: Astra Kulturhaus, Revaler Str. 99, 1. 4., 20. 30 Uhr, 35/28 €
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