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Jugend bespielt Bühne Für mehr Slay und mehr Rede

Auf dem taz lab 2026 geben wir auch den Problemen und Ideen junger Generationen eine Bühne.

Jetzt mal Tacheles: Jungen Menschen eine Bühne geben! Foto: pixarbay

Mehr „Slay“ und „Rede“ auf dem taz lab. Das wird es am 25.April 2026 geben. Was damit gemeint ist? Eine frische Brise an jungen Menschen, die Klartext reden.

Dafür wird ein neues Programm für gezielt unter 25-Jährige sorgen. Auf ein paar Bühnen soll hierfür über Themen diskutiert, evaluiert und gestritten werden, die vor allem die jungen Generationen betreffen und interessieren.

Erarbeitet wurde diese Idee zusammen mit der taz Genossenschaft, die sich im letzten Frühjahr zum Ziel gesetzt hatte, mehr junge Ge­nos­s*in­nen zu gewinnen.

Kostenlose Mitgliedschaft

Das Generationenprojekt bemüht sich darum, Menschen für die taz Genossenschaft zu gewinnen, die unter 25 Jahre alt sind, um damit das Durchschnittsalter der taz Ge­nos­s*in­nen von 70 Jahren zu senken. Mithilfe eines Generationsfonds, in den ältere Ge­nos­s*in­nen einzahlen, konnten und können so junge taz-Interessierte kostenlos einen Genossenschaftsanteil der taz ergattern.

Und das mit Erfolg: Die Genossenschaft gewann so bisher schon einige Hundert junge neue Mitglieder.

Es geht aber nicht nur um die Verjüngung der Genossenschaft. Durch den Generationenfonds wird Menschen unter 25 Jahren, die sich möglicherweise eine Mitgliedschaft schlicht nicht leisten können, die Möglichkeit geboten, Teil der taz zu werden.

Für Vielfalt im Publikum

Und wenn die Genossenschaft dann verjüngt ist und wichtige Entscheidungen über die taz in der Genossenschaft getroffen werden, stößt das natürlich eine Entwicklung an: idealerweise hin zu etwas weniger Boomer-Zeitung und hin zum ein oder anderen frischeren Thema, das besonders für die Jugend relevant ist.

Genau das wollen wir auf dem taz lab auch. Nämlich, ein durchmischtes Publikum. Und dazu gehören: Schüler*innen, Azubis und Studierende. Statt in der Mensa, im Klassenzimmer oder in der Uni-Bibliothek zu sitzen, sollen sie am 25. April den Besselpark stürmen.

Schon im November besuchten ein paar der neuen Ge­nos­s*in­nen die taz. Sie bereicherten mit einer selbst entworfenen Kampagne, einem erfrischenden Text und Ideen für das taz lab die Gewerke im Haus.

Worum geht es?

Was uns junge Menschen interessiert: Was macht den Deutschrap so politisch?

Was bringen Tiktok-Trends, wie Pudding mit Gabeln zu essen? Sollte es ein Social-Media-Verbot für Minderjährige geben? Wie bringen wir Geschichten wie die von Haftbefehl in die Schulen?

Außerdem soll es um die Wehrpflicht, die Klimabewegung und um unbedingt notwendige Veränderungen im Bildungssystem gehen. Und noch um vieles mehr.

Mit frischem Denken, mit Ungeniertheit, Mut und Neugierde soll das Programm dem Kongress zusätzlichen Schwung verleihen.

Wir freuen uns schon darauf, wenn Redebeiträge von Neulingen in der Politik eine etwas andere Raffinesse mitbringen und der Besuch des ein oder anderen Pop-Stars für mehr Glitzer und Glamour auf dem taz lab sorgt.