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die gute nachrichtImmer weniger Menschen rauchen

Wer sich noch an die 1990er Jahre erinnert, sieht sie vor sich: blaugraue Schwaden, überall. In Wohnzimmern, Konferenzsälen, Kinos. Noch im Jahr 2000 ruinierten sich 33 Prozent der Weltbevölkerung die Lunge durch Tabakrauch. Schluss damit, rief die Weltgesundheitsorganisation und gab das Ziel aus, diese Zahl bis zum Jahr 2030 um knapp ein Drittel zu verringern. Und die Richtung stimmt: 2022 rauchten einem aktuellen Bericht der WHO zufolge nur noch 21 Prozent, also knapp je­de*r Fünfte über 15 Jahren. Dabei geht es übrigens nicht nur um Zigaretten: In die Statistik fließt jeglicher Tabakkonsum ein, egal ob gedreht, gestopft oder verdampft. Nur E-Zigaretten sind außen vor. Durch die Bank vergiften sich damals wie heute übrigens mehr Männer als Frauen durch Tabak. Interessant ist auch die Verteilung von Rau­che­r*in­nen. In den meisten afrikanischen Ländern waren Zigaretten offenbar schon immer uncool, leuchtendes Vorbild ist Ghana, wo nur 3,4 Prozent rauchen. Auf dem amerikanischen Kontinent hingegen bricht die positive Entwicklung seit zwei Jahren ein. Tabaktoxische Männlichkeit?  Dunja Batarilo

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