: Grüner Beck will V-Leute schützen
BERLIN dpa ■ Die Grünen halten am NPD-Verbotsverfahren fest. Wenn das Verfahren scheitere, wäre dies ein symbolischer Sieg für die Rechtsextremen und eine Niederlage für die demokratischen Parteien, sagte Grünen-Chefin Claudia Roth. Nach der FDP hatte auch der CDU-Politiker Rupert Scholz gefordert, entweder wie vom Verfassungsgericht verlangt die Namen der V-Leute zu nennen oder den Verbotsantrag zurückzuziehen. Der grüne Rechtsexperte Volker Beck sagte: „Der Erfolg des Verfahrens geht vor dem Quellenschutz.“ Er hoffe aber, dass das Gericht den Quellenschutz berücksichtigt. „Es geht um die Sicherheit der V- Leute, um Gefahren für Leib und Leben“, so Beck. „Ein Geheimdienst, der seine Quellen nicht zu schützen vermag, wird keine Informanten mehr finden.“
meinung SEITE 10
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen