piwik no script img

Frankfurter Häuserkampf

„Werfen Sie dem doch einfach einen Molotowcoctail in die Wohnung“, lautet eine der Empfehlungen im täglichen Kleinkrieg an der deutschen Wohnungsfront. Gebräuchlichere Kampfmittel sind allerdings das Aufdrehen der Stereoanlage und das Androhen von Prügeln. Für die Polizei ist der Streit unter Nachbarn ein sensibles Feld, das Fingerspitzengefühl erfordert. Wenn schlichtende Worte nichts nützen, landet der eine oder andere Streithammel auch mal in der Ausnüchterungszelle. Wenn der Frömmste mal wieder nicht in Frieden leben kann ... Reportage Seite 11

Foto: Andreas Bastian

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen