piwik no script img

Erfundene Nachricht über Bürgermeister mit PfotenDie Katze ist eine Ente, und sie ist tot

BERLIN | In Talkeetna im US-Bundesstaat Alaska ist eine Katze gestorben, die dort seit zwanzig Jahren das Bürgermeister-Amt innegehabt haben soll. Das berichten US-amerikanische und internationale Medien, unter anderem auch die SZ. Doch während die Katze wirklich existiert, ist die Geschichte um sie herum wohl erfunden. 2012 berichtete ein lokaler Fernsehsender, aus Mangel an menschlichen Freiwilligen hätte die Kleinstadt die Katze Stubbs zum Bürgermeister gemacht. Die Geschichte machte die Runde, andere Redaktionen meldeten aber schnell Zweifel an. Eine Lokalzeitung wies schließlich darauf hin, dass Talkeetna als eingemeindete Stadt gar keinen Posten als Bürgermeister zu vergeben hat. Es handelte sich wohl um einen Versuch, die Kleinstadt medial bekannt zu machen. Nun ist die Katze, die nie Bürgermeister war, verstorben, wie ihre BesitzerInnen am Freitag bekannt gaben. (taz)

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen