: Eine hässliche Twitter-Ente
Wie niedlich! Babyschwäne, die mit ihren Eltern in Reih und Glied auf dem Fußweg watscheln, daneben Freund*innen und Helfer*innen, die die putzigen Tierchen eskortieren. Da geht das PR-Herz einer jeden Pressestelle auf. Mit Tierbildern kann man nichts falsch machen, oder? Die Hamburger Polizei twitterte sogleich ein Foto von dem „Begleitschutz“ mit dem Hinweis: „Hätten wir übrigens auch für schwarze Schwäne gemacht“ – und wurde dafür mit Kritik überhäuft. Sollte hier Rassismus innerhalb der Polizei negiert oder als Witz abgetan werden? Man habe deutlich machen wollen, „dass wir für alle da sind“, rechtfertigte sich die Polizei, gab aber zu, dass es ihr an Fingerspitzengefühl gefehlt habe. Den Original-Tweet hat die Polizei gelöscht. (taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen