piwik no script img

CDU plant mit weniger Bahn

BERLIN ap ■ Die „Allianz pro Schiene“ wirft der Union vor, zahlreiche Bahnnebenstrecken stilllegen zu wollen. Sie beruft sich dabei auf ein vom Verkehrsexperten der CDU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, unterzeichnetes Schreiben. Darin kündigt dieser an, bei einem Wahlsieg den Schienenverkehr im ländlichen Raum aus Kostengründen zurückzufahren. Man müsse „sich von lieb gewordenen Traditionen trennen“, zahlreiche Nebenstrecken würden aufgegeben werden müssen, heißt es. Auch „umsteigefreie Fernverkehrsverbindungen zwischen den Regionen“, also Interregios, seien „betriebswirtschaftlich kaum darstellbar“.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen