: Bottroper Haus bleibt besetzt
Berlin (taz) - Das seit Gründonnerstag in Bottrop besetzte Haus der katholischen Kirche wird bis auf weiteres von den neuen BewohnerInnen nicht freiwillig verlassen. Dies erklärten sie gestern nach einem Gespräch mit Vertretern der Stadt. Wie berichtet, hatten Kirche und Kommune sich darauf geeinigt, das ursprünglich zum Abriß freigegebene Haus als Aussiedlerwohnheim zu nutzen - ohne daß sie den BesetzerInnen ein Alternativgebäude für deren geplantes Wohn - und Kulturprojekt angeboten hätten. Darauf indes bestehen die Jugendlichen. Nachdem die Stadt sich gestern aus den Verhandlungen und ihrer Rolle als „Schlichterin“ in dem Konflikt offiziell zurückgezogen hat, forderten die BesetzerInnen die Kirche schriftlich zu direkten Verhandlungen auf. Ob und wann das Haus in der Essener Straße 31/33 polizeilich geräumt wird, ist gegenwärtig völlig unklar.
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