Auszeichnung für DFB-Trainer: Löw erhält Bundesverdienstkreuz

In der abschließenden DFB-Pressekonferenz im südafrikanischen Erasmia hat Bundespräsident Wulff erklärt, er wolle Joachim Löw für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz verleihen.

Handschlag nach dem Spiel um Platz 3: Joachim Löw (li) und Christian Wulff. Bild: ap

ERASMIA dpa | Bundespräsident Christian Wulff hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einen Tag nach Platz drei bei der WM in Südafrika bei einem Besuch im DFB-Quartier als glänzende Botschafter gewürdigt. "Unser Land kann dankbar für diese Leistung und stolz auf diese Mannschaft sein", sagte Wulff am Sonntag als Überraschungsgast bei der abschließenden Pressekonferenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Velmoré-Hotel: "Die Nationalmannschaft war bester Botschafter unseres Landes in der Welt."

Wulff machte DFB-Präsident Theo Zwanziger das Angebot, die Spieler wie nach dem dritten Platz bei der Heim-WM 2006 mit dem Silbernen Lorbeerblatt zu ehren. Außerdem habe er entschieden, Bundestrainer Joachim Löw im Schloss Bellevue für seine Verdienste "mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland auszuzeichnen". Die jüngste deutsche WM-Mannschaft seit 72 Jahren haben auch sportlich gute Perspektiven für die nächste WM-Endrunde 2014 in Brasilien. "Es ist die beste Mannschaft seit 1972", bemerkte Wulff.

Löw, der seine Zukunft als Bundestrainer am Sonntag als völlig offen bezeichnete, bedankte sich bei seinen Spielern und seinem Betreuerteam "aus tiefstem Herzen" für das Geleistete. "Wir haben sportlich ein weltmeisterliches Turnier gespielt, auch wenn wir den ganz großen Coup verpasst haben", sagte der 50-Jährige.

DFB-Chef Zwanziger erneuerte sein Werben um Löw und versprach, dass der Verband dafür sorgen werde, dass die Nationalmannschaft "bestens betreut, bestens ausgestattet und bestens geführt" die EM 2012 in Polen und der Ukraine ansteuern werde. Löw kündigte zumindest "eine zeitnahe" Entscheidung hinsichtlich seiner Zukunft an.

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