Nach einem BKA-Gesetzesentwurf sollen Daten aus der Onlineüberwachung an den Verfassungsschutz gehen dürfen. Das hatte die Koalition eigentlich nicht gewollt.
Schäubles Zugeständnisse an die SPD verhindern nur, dass die Ermittler Spähprogramme eigenhändig auf PCs installieren können. Sie müssen sie online installieren. Ob das klappt, hängt stark von der Umsicht des Verdächtigen ab
Innenminister Wolfgang Schäuble und Justizministerin Brigitte Zypries finden Konsens: Das Onlinedurchsuchungsgesetz kommt ohne Betreten der Wohnung des Verdächtigen aus. In der CDU wächst deshalb die Skepsis über die Durchführbarkeit
Die Uni Karlsruhe hat 200 Millionen Euro bekommen - geschenkt. Richtig so, sagt Rektor Horst Hippler. Das Geld soll Spitzenforscher ans "Karlsruher Institut für Technologie" locken.
Ohne Richard Stallman gäbe es Linux nicht. Seit 25 Jahren kämpft der US-Aktivist unter anderem gegen Bill Gates und fordert: Nehmt euer Leben selbst in die Hand.
Weil mit manipulierbaren Maschinen abgestimmt wurde und Wahlhelfer Beobachter ausgesperrt haben, zieht der Chaos Computer Club vors Wahlprüfungsgericht.
Neues Konzept, neuer Schwerpunkt: Auf der 32. Cebit in Hannover zeigt die IT-Branche wie immer all das, was Arbeit und Leben einfacher und schöner machen soll. Diesmal soll es sogar umweltfreundlich sein – Greenpeace ist auch dabei
Ab Dienstag ist auf der weltgrößten Computermesse in Hannover der neueste Stand der Computertechnik zu sehen. Schon wieder sinkt die Zahl der Aussteller.
In der Sache bekommt Innenminister Schäuble vom Verfassungsgericht, was er wollte. Doch nicht alles, was verfassungsrechtlich möglich ist, muss man umsetzen.
Der US-Softwarekonzern sträubt sich seit Jahren gegen mehr Wettbewerb. Die EU greift nun zu härteren Maßnahmen: dem höchsten Strafgeld in ihrer Geschichte.
Mittwoch urteilt das Bundesverfassungsgericht über NRWs Verfassungsschutzgesetz - und damit auch über die Online-Durchsuchung. Spannend wird, welche Hürden aufgestellt werden.