SOZIALUNTERNEHMEN Nach der Maserati-Affäre bei der Treberhilfe gerät ein zweites Unternehmen in die Kritik: Auch bei Independent Living soll es intransparente Strukturen und personelle Verflechtungen geben
Der Senat will die Geschäftsführer von sozialen Trägern mit einem Kodex verpflichten, ihr Gehalt offenzulegen. Die Opposition kritisiert mangelhafte Aufklärung.
Die Sozialverbände bereiten sich auf die vorgezogene Kürzung des Zivildienstes vor. Lösungen haben sie noch nicht, nur die Gewissheit: Es wird für sie deutlich teurer.
Bei der Treberhilfe überstürzen sich die Ereignisse: Mitarbeiter fordern Chef öffentlich zum Rücktritt auf. Der lässt einen kritischen Aufsichtrat rauswerfen. Ex-Senatorin tritt aus dem Kontrollgremium aus. Sozialsenatorin stellt Strafanzeige.
Der Paritätische schließt die Hilfsorganisation aus, die Opposition fordert bessere Kontrollen. Senatorin kündigt Bundesratsinitiative für neue Förderpraxis an.
Die Entlassung von Geschäftsführer Ehlert ist erstmal gescheitert. Aber weil er offenbar ein horrendes Gehalt bezieht, schaltet Senatorin die Staatsanwaltschaft ein.
SICHERHEITSBEHÖRDEN Der Bundestag sperrt Gelder für das Digitalfunknetz von Polizei und Feuerwehr. Damit verzögert sich der Start des einstigen Renommeeprojekts erneut
Gemeinnützige Unternehmen können sich nur teure Dienstwagen leisten, wenn sie die Beschäftigten ausbeuten, kritisiert Verdi. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hält dagegen.
Der Geschäftsführer der Treberhilfe bekommt einen Aufpasser an die Seite gestellt. Senatorin fordert mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Mittel.
Das Maserati-Fahren hat Folgen: Der Chef der Berliner Treberhilfe kriegt einen Aufpasser an die Seite, die Luxuskarre ist verkauft. Sozialsenatorin fordert Transparenz.
Die Treberhilfe ist mit Geschäftsführer Harald Ehlert und seinem Maserati in den Schlagzeilen. Welche Aufgaben hat die Organisation eigentlich und wie finanziert sie sich?