Ein einfaches Telefonat des UN-Generalsekretärs mit dem syrischen Präsidenten wird nichts an dessen Vorgehen ändern. Für die Vereinten Nationen ist das Ganze peinlich.
Der türkische Außenminister überreichte Syriens Präsident Assad eine "letzte Warnung" seiner Regierung. Der reagierte ungehalten. Sein Land ist auch in der arabischen Welt zunehmend isoliert.
USA Syrische Amerikaner demonstrieren vor dem Weißen Haus für eine härtere Politik der Regierung gegenüber dem Regime in Damaskus. Einen Militärangriff lehnen sie ab
Die Regierung in Ankara geht angesichts der Flüchtlingsströme auf Distanz zum Präsidenten in Damaskus. Sie macht Pläne für eine Schutzzone jenseits der Grenze.
SANKTIONEN Brüssel erlässt ein Einreiseverbot und eine Vermögenssperre gegen Baschar al-Assad – als Reaktion auf die Unterdrückung der Opposition. Auch Berlin macht mit
Der Unternehmer Chawkat Takla vertritt Syrien in Norddeutschland als Honorarkonsul. Obwohl der Feldzug des Präsidenten Assad gegen die Opposition viele Tote fordert und die EU ein Waffenembargo verhängt hat, glaubt Takla an das Regime.
DEMONSTRATIONEN Bewaffnete Kräfte des Regimes setzen Schusswaffen gegen Demonstranten ein. Sie wollen auf dem zentralen Platz der Stadt bleiben, bis ihre Forderungen erfüllt sind
LIBANON Mit einem symbolträchtigen Besuch wollen der syrische Präsident und der saudische König die angespannte Lage im Libanon entschärfen. Denn seit Hisbollah-Mitgliedern eine Anklage wegen des Hariri-Mordes droht, wird dort neue Gewalt befürchtet
Die angebliche Lieferung von Scud-Raketen an die libanesische Hisbollah führt zu Spannungen zwischen den Regierungen in Washington und Damaskus. Beweise liegen bisher nicht vor.
Kerry sieht nach dem Treffen mit Assad Optionen auf eine Kooperation. Damaskus hofft auf das Ende der Sanktionen, die USA erwarten, dass Syrien Hamas und Hisbollah mäßigt.
Eine im Irak stationierte Kommandoeinheit geht gegen mutmaßliche Terroristen im Nachbarland vor. Die Aktion fordert mehrere Tote. Die Regierung in Damaskus fürchtet inzwischen selbst das Einsickern von Attentätern aus dem Zweistromland