Hilft die Literatur weiter, wenn die Propaganda versagt? Das US-amerikanische Außenministerium hat den Versuch unternommen und den Band „Writers On America – 15 Reflections“ finanziert. Darin erklären Richard Ford, Linda Hogan und andere Schriftsteller, warum die USA großartig sind
Kinotrailer als kleine Filme gesehen: Der Filmwissenschaftler Vincent Hediger stellt heute im Abaton die Geschichte des effektivsten Werbemittels für Filme vor. Und Wüste Film stellt sich dem Gespräch über den „Solino“-Trailer
Mit seinem Buch „Stupid White Men“ und dem Film „Bowling for Columbine“ ist Michael Moore der populärste Satiriker der USA. Er will, dass die Menschen gegen Bush „die Ärsche hochbekommen“
Der amerikanische Sonderweg ist derzeit in anderen Feldern als dem Sport erkennbar. US-Exzeptionalismus lässt sich dennoch mit dem Buch „Im Abseits: Fußball in der amerikanischen Sportkultur“ diagnostizieren
Klaus Theweleit kritisiert in seinem neuen Buch „Der Knall“, was den Kulturkritikern zum 11. September so alles einfiel.Das ist über weite Strecken klug und scharfsichtig, kann aber mit seinem besserwisserischen Ton auch ganz schön nerven
Bestseller-Autor und Verschwörungstheorieforscher Mathias Bröckers über die Ungereimtheiten des 11. September 2001, die ungeklärte Rolle der CIA im Vorfeld der Anschläge und die eklatanten Versäumnisse der Medien, die richtigen Fragen zu stellen
Er lebt in Brooklyn, er hat es geschafft: Jonathan Lethem ist nicht nur in seinem Viertel ein Star. In Deutschland ist jetzt sein Campus- und Sci-Fi-Roman „Als sie über den Tisch kletterte“ erschienen
Studs Terkel hat mit seinen Kolumnen und Radiosendungen die amerikanische Linke stark geprägt. In „Gespräche um Leben und Tod“ befragt er Menschen nach ihren Vorstellungen vom Sterben
Flammende Herzen, brennende Wälder: In seinem Roman „Feuerspringer“ macht Nicholas Evans einen amerikanischen Feuerwehrmann zum Helden und gerät so in den Sog des 11. September
Die amerikanische Erinnerungskultur ist weithin geprägt von Fälschungen und Sinnstiftungen der Weißen. Das belegt der Soziologe James W. Loewen in einer engagierten und fulminanten Studie