Die Regierung des Iran versteht ihr Atomprogramm als klassische Abschreckungspolitik. Weder Drohungen der USA noch Verhandlungen der EU werden sie davon abbringen
Offiziell stehen China und das Waffenembargo nicht auf der Tagesordnung der Bush-EU-Gespräche. Daher wird beim Essen darüber geredet. So wie bei brisanten Themen üblich
Das Atomprogramm ist für Teheran zur Prestigefrage geworden. Im Gegensatz zu den USA wollen die Europäer den Streit mit Verhandlungen beilegen – nicht ohne Erfolg
Die Verhandlungen über eine Wiedereinsetzung der nordirischen Allparteienregierung und des Parlaments sind am Widerstand der probritischen Unionisten unter ihrem Chef Ian Paisley vorerst gescheitert. Tony Blair hofft weiter
Japans konservative Regierung baut die Streitkräfte aus, die nicht so heißen dürfen, und wagt sich an das Tabu, die pazifistische Verfassung zu ändern, die bisher Auslandseinsätze verbot. Japan dürfte künftig außenpolitisch forscher auftreten
350 „Leopard“-Kampfpanzer will der deutsche Verteidigungsminister an die Türkei verkaufen. Grüne sind wenig erbaut. Struck: Geschäftsgrundlage andere als 1999
Der Bericht der US-Waffeninspekteure für den Irak bestätigt: Zum Zeitpunkt der Invasion verfügte der Irak schon jahrelang über keinerlei Massenvernichtungswaffen oder Programme zu ihrer Herstellung
Erstmals will die EU-Kommission die gemeinsamen Forschungsetats für militärische Projekt öffnen. Bisher wurden offiziell nur zivile Vorhaben gefördert. Erster Vorschlag: Abwehrsystem gegen Raketen, um Anschläge auf Flugzeuge zu verhindern
Irans Außenminister warnt Israel vor möglichen Präventivschlägen gegen iranische Atomanlagen. Offiziell setzt Jerusalem noch auf Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Teheran. Doch mehren sich die Hinweise auf israelische Angriffspläne