Weil sie eine Mutter in den „erotischen Bereich“ schicken wollte, entschuldigt sich die Aachener Arbeitsgemeinschaft. Erwerbslosenforum: Kommunen mit Arbeitsvermittlung überfordert
Initiativen gegen Zwangsprostitution zur Fußball-WM stehen vor zwiespältigem Ergebnis: Zwar hat ihr Thema Aufmerksamkeit erregt, doch gelten sie jetzt als Dramatisierer. Denn nach dem Spiel gab es nicht mehr, sondern weniger Freier
Ein einschlägig vorbestrafter Bremer muss sich seit gestern vor dem Amtsgericht verantworten, weil er Frauen aus Osteuropa illegal eingeschleust und als Zwangsprostituierte abkassiert haben soll
Ein Bordell ausbauen ist nicht strafbar. Auch nicht der Maurer L. aus Friedrichshain. Aber als Mieter des Etablissements trägt er Verantwortung für das dortige Treiben – und musste sich wegen Beihilfe zur Zuhälterei vor Gericht verantworten
Anders als erwartet ist der Prostitutions-Boom bei der Fußball-WM ausgeblieben. Sexarbeiterinnen verzeichnen lediglich ein normales Geschäft. Doch die zahlreichen Kampagnen zum Thema Zwangsprostitution haben die Öffentlichkeit sensibilisiert
Sieben Wochen nach Einrichtung ihrer Zwangsprostitutions-Hotline ziehen Diakonisches Werk und Caritas eine positive Zwischenbilanz. Nicht wegen der paar Anrufe im Call-Center in Bremen. Sondern, weil das Thema öffentliche Aufmerksamkeit bekam
Ein Ortsbesuch im Berliner „WM-Bordell“ Artemis: Wenn Fußball läuft, läuft nur Fußball. Da hilft weder Kuscheln noch nackte Haut. Aber nach dem WM-Spiel kommen sie. Es zeigt sich: Die internationale Empörung war die beste Werbung fürs Geschäft
Hurendemo zu Beginn des Kiez-Prozesses um die Zuhältergruppe von Carsten Marek. Den Loddels wird Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Verteidigung fordert Einstellung des Verfahrens wegen polizeilicher Mitwirkung
Bisher bildet die WM keine zusätzliche Einnahmequelle für Prostituierte. Experten glauben nicht an die von der „Bild“ erwartete „Sex-Invasion“ zum Spiel Deutschland gegen Polen am heutigen Abend
Verbote helfen gegen Zwangsprostitution nicht viel, sagt die ehemalige OSZE-Beauftragte zur Bekämpfung des Menschenhandels. Opfer brauchen gesetzlichen Schutz
Mythen, Alltag, Gewalt: Mit der Ausstellung „Sexhandel“ widmet sich das Frauenmuseum in Bonn einem heiklen Thema, das üblicherweise eher die Soziologie als die Kunstpraxis beschäftigt