Scorsese kann sich in "Shutter Island" nicht entscheiden, ob seine Horroreffekte eher das Fürchten oder das Schmunzeln lehren sollen. Als Zaubertrick wirkt das Konzept plausibel.
BUNT Eine Kostümgroteske, die in ihrer Künstlichkeit badet: Zhang Yimous „Sang qiang pai an jing qi“ („A Woman, A Gun, and A Noodle Shop“) im Wettbewerb
KINDERGRUSELEFFEKTE Martin Scorsese kann sich in „Shutter Island“ (Wettbewerb) nicht entscheiden, ob er mit seinen Horrortricks verspielt umgehen oder ihnen die Verantwortung für unsere Anteilnahme übertragen will
In Sion Sonos avanciertem Film "Love Exposure" versucht ein Teenager hyperfromm-pervers die Liebe zu finden - und das in vier Stunden. Unwiderstehlich ist der Film trotzdem.
Der Wunsch der Piratenpartei, jenseits von links und rechts agieren zu wollen, ist Kitsch. Wichtiger ist: Sie haben das Potential, als Vertreter der Netzkultur Grundsatzdiskussionen zu führen.
"Leonera - Löwenkäfig", ein Spielfilm des Argentiniers Pablo Trapero, porträtiert eine mordverdächtige Frau, die im Gefängnis ein Kind zur Welt bringt.
Manche Geräusche auf der Platte haben eher was von der Nieten-, Leder- und Industrialversion alter Comedy-Sounds à la pupsende Oboe und Furzkissen. Eine Rezension
In "Milk" kämpft Sean Penn als schwuler Politiker für die Rechte von Homosexuellen. Und Regisseur Gus Van Sant vergleicht seinen Helden Harvey Milk - natürlich - gerne mit Obama.