Emily Dickinsons gesammelte Gedichte Sag doch mal was, Mädchen Ein leises Leben führte Emily Dickinson – nur in ihrer Lyrik fand sie zur Sprache. Nun erscheint ihr Werk in einer klugen Übersetzung. Von Stephan Wackwitz 22.7.2015
Auch ohne Sinn geht das Leben weiter MYSTERIEN Man muss die Bedeutungslosigkeit lieben: ein spätes, trostreiches Endspiel in Prosa von Milan Kundera Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 21.3.2015, Seite 14, LITERATUR Download (PDF)
Roman von Richard Ford Nach dem Hurrikan des Lebens Komisch, kunstvoll, philosophisch, tröstlich: Richard Ford schließt seine Bücher über Frank Bascombe mit „Let Me Be Frank With You“ ab. Von Stephan Wackwitz 8.1.2015
Wie lang einem das Leben doch werden kann LITERATUR Der flämische Autor Stefan Hertmans beschreibt ein Leben im 20. Jahrhundert: „Der Himmel meines Großvaters“. Sein so schönes wie lehrreiches Buch ist in Deutschland noch zu entdecken Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 26.11.2014, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Thomas Medicus' Buch „Heimat“ Geisterbeschwörung in Gunzenhausen Das erste große Nazi-Pogrom fand 1934 im fränkischen Gunzenhausen statt. Thomas Medicus' Spurensuche führt in „Heimat“ auch zu J. D. Salinger. Von Stephan Wackwitz 22.4.2014
Familiengeschichten aus dem NS Das zerrissene Bild Ein familiengeschichtliches Duell zwischen Nazi-Großvater und Künstler-Großonkel: der vielschichtige Debütroman „Flut und Boden“ von Per Leo. Von Stephan Wackwitz 23.2.2014
Emanzipation des Alterns Weisheit in der Alterswurstigkeit Forever young – wie uncool ist das denn? Eine Emanzipationsbewegung des Alterns müsste Coolness und Weisheit miteinander verknüpfen. Von Stephan Wackwitz 2.1.2014
Der Föhn für das gefrorene Meer in uns MI5 Einleuchtendes Exemplar eines literarisch anspruchsvollen Unterhaltungsromans: „Honig“ von Ian McEwan Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 23.11.2013, Seite 26, LITERATUR Download (PDF)
Berliner Tagebuch Entspanntes Geltenlassen Ein freundlicher Erzähler lässt dem Leser Raum, mit eigenen Erinnerungen das Lesen abzurunden. Wie Detlef Kuhlbrodt in „Umsonst und Draußen“. Von Stephan Wackwitz 30.9.2013
Die Liebe zu einem Jähzornigen PARALLELBIOGRAFIE Peter Handke spielte im Gefühlsleben seines Verlegers Siegfried Unseld eine immens große Rolle, wie man im Briefwechsel der beiden lesen kann. Zum Preis dafür musste Unseld einiges aushalten Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 8.12.2012, Seite 25, LITERATUR Download (PDF)
70. Geburtstag von Peter Handke Der literarische große Bruder In den siebziger Jahren ging Peter Handke dem jungen Stephan Wackwitz eher auf die Nerven. Heute sieht er ihn als seinen Klassiker. Eine Hommage. Von Stephan Wackwitz 6.12.2012
Biografie über David Foster Wallace In der Wüste der Mikrostruktur Hochkultur im Grunge-Outfit: D.T. Max hat die unverzichtbare Biografie über den großen amerikanischen Bildungsbürger David Foster Wallace geschrieben. Von Stephan Wackwitz 11.11.2012
Die Jüngers und das Fantasieren GEDANKENSPIELE Von Jörg Magenaus verdienstvoller Biografie des Brüderpaars Ernst und Friedrich Georg Jünger ließ sich unser Autor zu einem Essay über Unverwundbarkeit anregen Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 10.10.2012, Seite 09, Literataz Download (PDF)
Heinz Schafflers Geisterlyrik Kommunikation mit höheren Mächten In der Poesie spricht der moderne Mensch noch mit Dämonen: In „Geistersprache“ befasst sich Heinz Schlaffer mit dem Nachleben verblasster Glaubensvorstellungen. Von Stephan Wackwitz 4.4.2012
Das Weiße Haus wird brennen USA Als würde nach 15 Reinhard-Mey-Platten endlich jemand AC/DC auflegen: Stephen Kings neuer Roman rockt Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 28.1.2012, Seite 28, LITERATUR Download (PDF)
Schluss mit Bürgerboheme NEW YORK II Die soziologische Basis der New Yorker Moderne hat nach 9/11 die Stadt verlassen, das glaubt der frühere Programmdirektor des dortigen Goethe-Instituts, Stephan Wackwitz Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 10.9.2011, Seite 24, 9/11 ESSAY Download (PDF)
Arno Schmidts "Zettel's Traum" Die Neuentdeckung eines Dinosauriers Arno Schmidt war ein Ausnahmeliterat und sein Werk "Zettel's Traum" ist ein Buch im Ausnahmeformat. Erst jetzt konnte es so erscheinen, wie es der Autor wollte. Von Stephan Wackwitz 10.11.2010
Dieser Faustschlag tut gut KLASSENKAMPF Der wichtigste Beitrag vor den Beatles: Selten nach 1945 wurden gesellschaftliche Umbruchprozesse so komisch, virtuos und genau geschildert wie in Philip Larkins Debüt „Jill“ und Kingsley Amis’ Roman „Lucky Jim“. Eine Neuübersetzung lädt zur Entdeckung ein Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 6.10.2010, Seite 12, Literataz Download (PDF)
Der selbstzufriedene Roman und das Theater des Geistes MANIFEST Es gibt ein Unbehagen am realistischen Erzählen (à la Jonathan Franzen). Wer es teilt, sollte jetzt „Reality Hunger“ von David Shields lesen Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 11.9.2010, Seite 24, LITERATUR Download (PDF)
Nachdenken über MRR 90. GEBURTSTAG Die interessante Frage ist: Wie konnte gerade er so berühmt werden? Von STEPHAN WACKWITZ Ausgabe vom 29.5.2010, Seite 24, LITERATUR Download (PDF)