■ Das fünfseitige, auf den 10. April 1992 datierte Schreiben der „Roten Armee Fraktion“, das am Montag bei der Nachrichtenagentur 'afp‘ in Bonn einging, in einer leicht gekürzten Fassung
■ Auf Bitten der taz hatte sich Salman Rushdie zum Beginn der Kampagne zu einem Fernsehinterview bereiterklärt. Es wurde am Sonntag in den ARD-„Tagesthemen“ gesendet.
■ Der künftige SPD-Geschäftsführer Karlheinz Blessing über die Schwächen seiner Partei, die Erwartungen im Osten und Lafontaines „postmodernistisches Erscheinungsbild“
■ Wolfgang Niedecken, „Südstadt-Dylan“ und Cheflyriker der rheinischen Rockband BAP, über „Dylan-Ayatollahs“ und über den Einfluß des Meisters auf sein eigenes Schaffen
■ Die wenigen ausländischen Journalisten, die auch nach dem 6. März im Lande bleiben durften, berichteten im jordanischen Amman über die Situation im Irak
■ Bagdads Infrastruktur ist offensichtlich erheblich zerstört worden. Die Bevölkerung der irakischen Hauptstadt ist jedoch nicht völlig demoralisiert — so jedenfalls der Eindruck unseres Korrespondenten, der sich nach Tagen wieder gemeldet hat. Auch dieser Text unterlag einer Zensur.
■ Unsere Moskau-Korrespondentin fing kurz nach der Rede Gorbatschows am Samstag einige Reaktionen auf die weitreichenden Umgestaltungspläne des Präsidenten ein FLURGESPRÄCHE IM OBERSTEN SOWJET
■ Über vier Jahre schon liegt die Havarie zurück. Doch das wirkliche Ausmaß der Katastrophe von Tschernobyl ist bis heute nicht bekannt. 160.000 Kinder haben vermutlich erhebliche Strahlenschäden erlitten. Das Ehepaar Pflugbeil von der DDR-Bürgerbewegung Neues Forum hat eine Aktion „Ferien für die Kinder von Tschernobyl“ gestartet.
■ Die gerechteste Art der Fortbewegung bestimmt seit gestern das Straßenbild: der Stau. Im Stau sind alle gleich. Von Flensburg bis Passau, Warnemünde bis Schleiz sind am Wochenende 10 Millionen Fahrzeuge on the road. Da fällt auch dem ADAC nichts mehr ein.